Für Sound-Liebhaber & Kreative: Das HUAWEI MediaPad M2 10.0 bei uns im Test

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog
Ich habe tatsächlich schon öfter mal überlegt, mir ein Tablet zuzulegen. Einfach nur zum Zeichnen. Bin dann aber nie weiter gekommen, als diesen Gedanken zu fassen. Jetzt durfte ich freundlicherweise mal das Huawei MediaPad M2 10.0 ausgiebig testen. Für mich eine völlig neue Erfahrung, da ich digitale Kunstwerke bisher nur am Rechner und mit der Maus zum Leben erweckte. Jetzt stand mir dazu ein Tablet mit smarter Touch-Technologie und der M-Pen zur Verfügung. Das MediaPad M2 wurde übrigens unter dem Motto „The Power of Sound“ bereits auf der diesjährigen CES vorgestellt. Der Sound spielt bei dem 10 Zoll-Gerät nämlich eine große Rolle. Dazu aber später mehr. Ich sage nur Fingerprint-Sensor, Heimkino-Feeling, „Sun View“-Modus und Handschrifterkennung. Seid gespannt!

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog3
Kurz einige allgemeine Dinge: Das Android-Tablet mit Vollmetall-Gehäuse ist schön schlank (7,35 mm dünn) und lässt sich somit wunderbar transportieren. Ohne, dass man etwas davon bemerkt, denn es bringt gerade mal 490 Gramm auf die Waage. Außerdem bringt das MediaPad M2 eine 13MP-Kamera sowie eine 5 MP-Frontkamera mit. Bilder und Filme kann man in Full HD-Auflösung genießen und natürlich sind sämtliche Google-Dienste schon installiert. Entsperrt wird das Tablet übrigens per Fingerabdrucksensor. Dieses Sensor-Feld dient später auch als Navigator zum Home-Bildschirm.

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog6

Der Stift
Zum Starten habe ich mir einfach mal die App Autodesk Sketchbook installiert, um mich an das Zeichnen auf dem Tablet zu gewöhnen. Man kann natürlich für Skizzen & Co. die Bamboo Paper App nutzen, die schon vorinstalliert ist und als digitales Notizbuch dient. Dann ging es auch schon los. Für mich ja völliges Neuland. Auch mit Android hatte ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht. Den Stylus gibt es übrigens in der Premium-Version des HUAWEI MediaPad M2 10.0 mit dazu. Er liegt gut in der Hand und erinnert optisch an einen Kugelschreiber. Ich fand es sehr überraschend, wie einfach und weich die Linien auf dem Display erscheinen. Auch wenn man eine ganz kleine Pinselstärke einstellt. So als hätte man ein Stück Papier unter sich. Die Reaktionen waren auch nicht verzögert, sondern es wurden genau die Linien gesetzt, die man setzen wollte. Wenn mal etwas nicht an Ort und Stelle ist, benutzt man die Buttons direkt am Stift. Der obere fungiert dann als Radiergummi, mit dem unteren kann man eine Auswahl erstellen. Das Zeichnen ist hier natürlich vom Feeling her ganz anders als am Rechner mit der Maus, aber ich könnt mich daran gewöhnen. Was ich nun als Erstlingswerk auf dem MediaPad M2 fabriziert habe, seht ihr auch ganz unten noch mal.

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog4
Praktisch ist auch, dass man bei der Benutzung des MediaPad M2 nicht ständig zwischen Stift und manueller Eingabe hin -und herswitchen muss. Mit dem Stylus lässt sich ebenfalls das komplette Tablet bedienen. Außerdem kann man mit ihm nicht nur zeichnen und malen, sondern auch schreiben – z.B. Emails. Das Tablet erkennt die Handschrift und kann sie direkt in die gewünschte Schriftart umwandeln. Ich habe euch das mal direkt in der App demonstriert. Auch Screenshots lassen sich mit dem M-Pen erstellen. Dazu kreist man einfach die gewünschten Bereiche ein und wählt den Speicherort für seine Auswahl. Bei dem sonnigen Wetter in den letzten Tagen kam das Tablet auch desöfteren mit raus auf den Balkon. Dank „Sun View“-Modus blieb alles erkennbar und ich konnte auch draußen kreativ werden.

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog9
Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog5

Der Sound
Wer mich kennt weiß, dass ich immer Musik zum Arbeiten brauche. Deshalb habe ich mir eine kleine Playlist auf dem Tablet geladen und konnte so neben dem Kritzeln Musik genießen und gleichzeitig den Sound des Gerätes testen. Denn hier sind gleich 4 Lautsprecher verbaut – einer in jeder Ecke. Und das hört man. Der Sound erinnert ein wenig an Heimkino, weil von allen Seiten Töne nach außen dringen – allerdings sehr klar und satt. Das liegt zum einen an die clevere Platzierung, denn die oberen Lautsprecher sind für die Höhen und die unteren für die Bässe zuständig. Das Klangerlebnis hingegen ist der Harman/Kardon® Clari-Fi™ Technologie zu verdanken. Bei der Komprimierung von Musik können nämlich öfter mal Inhalte verlorengehen. Diese Verluste werden hier ausgeglichen und so entsteht ein viel vollerer Klang. Wer also ohne Musik, Games oder Filme nicht leben kann, kommt hier voll auf seine Kosten.

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog7

Seit Ende Januar ist das HUAWEI MediaPad M2 10.0 in der LTE-fähigen Premium-Version (64 GB ROM / 3 GB RAM) erhältlich. Dazu gibt es ein schickes Leder-Case und den Stylus. Alles für einen Preis von 499 Euro. Für 349 Euro gibt es auch die Standard-Version (16 GB ROM / 2 GB RAM / WiFi-only) in den Farben Silber und Gold.

Huawei-Media-Pad-M2-Klonblog10

Fazit: Dieses Tablet ist keineswegs nur zum Malen geeignet oder nur zum Arbeiten. Man kann alles wunderbar miteinander verbinden. Auch dank der vielen erhältlichen Apps. Wer viel unterwegs ist und auf seine Lieblingsserien nicht verzichten will, der hat hier mit Sicherheit einen treuen Begleiter. Was mir ebenfalls positiv auffiel war die Akkuleistung. Ich habe zwar nicht stundenlang Filme geschaut oder Games gezockt, aber trotzdem brauchte ich das MediaPad M2 erst gegen Ende von 2 Wochen das erste Mal laden. Ich denke, dass das Huawei Media Pad M2 10.0 für all diejenigen nützlich ist, die Business, Entertainment und die eigene kreative Ader unter einem Hut bringen möchten.

Vielen Dank an Huawei für das Bereitstellen des Testgerätes!

1 Kommentar

  1. Hallo, super Beitag da ich schon seit längerem auf der Suche nach einem Tablet zum Zeichnen bin. Konnte aber jetzt nicht genau rauslesen ob man die Hand beim Zeichnen auflegen kann ohne dass diese als touch erkannt wird und ungewollte Striche gemalt werden?

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein