Gao Rong näht alltägliche Gegenstände und Zimmereinrichtungen

Wer gut nähen kann, der stellt vielleicht mal ein Kleidungsstück oder ein Plüschtier für die Kinder her. Nur wenige würden aber auf die Idee kommen, einen Telefonautomaten oder eine Spüle aus Stoff zu machen. Die mongolische Künstlerin Gao Rong ist aber für genau diese Art der Darstellung von Alltagsgegenständen bekannt. In realistischer Größe und mit Unterstützung vom Materialien wie Holzbrettern, Stahl und Latexschaum stellt sie genähte Skulpturen her.

Using needle and thread, Gao Rong transforms domestic items into installations of visual language, referencing the traditionally feminine craft of folk embroidery. She often assimilates entire replicas of cars, tables, washing machines and other household objects in fabrics that invite further inspection – for example, a ripped sofa reveals hours of meticulous embroidery work, and a sink of dirty dishes, which in reality takes just seconds to create, is crafted over weeks in Gao’s labored hand.“

Auch wenn die Motive, die Gao auswählt, recht willkürlich aussehen, so haben sie doch einen starken Bezug zu ihrem Privatleben. So sind einige Werke Nachbildungen der Wohnung, in der sie gelebt hat, als sie 2010 in Peking studiert hat. Mit einem anderen hat sie das Haus ihrer Großeltern dargestellt. Ihre Arbeiten zeigen eine große Liebe zum Detail, so sind deutlich Schmutzflecken und Rost zu erkennen. Die Werke von Gao werden mittlerweile in aller Welt ausgestellt.









Sinovision Journal – Gao Rong, "I Live in Beijing", at Eli Klein Fine Art New York

(via) Copyright Gao Rong I Video: Klein Sun Gallery

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