Garmin – Weltkrieg und Freizeitausstattung

Kurz vor Ende dieses Jahres noch ein Werbeclip, der echt gut gemacht ist … bis das eigentliche Produkt erscheint. Wie in aller Welt kann man mit Kriegsszenen (die allerdings so gut gemacht sind, dass sie aus Hollywood stammen könnten) für Outdoor-Geräte und Sportinstrumente werben?

Was sich die Macher und Verantwortlichen dieses südafrikanischen Garmin-Werbespots gedacht haben, ist mir echt schleierhaft. Die Verbindung zwischen Krieg, dem Kampf ums eigene Überleben, und Freizeitausstattung ist nun wirklich sehr weit hergeholt. Schaut’s euch an … ich finds einfach nur unpassend!

(via)

5 Kommentare

  1. Ich finde den Spot geschmacklos.

    Die Szenen der Landung sind denen im „Soldat James Ryan“ (Saving Private Ryan) sehr ähnlich, und dort werden sie dafür gelobt, die sinnlose Brutalität des Krieges sehr authentisch darzustellen.
    Dass hier nun eine Parallele zum Leistungssport hergestellt wird, finde ich beschämend für diejenigen, die in diesem sinnlosen Krieg ihr Leben lassen mussten. Sport mag ja Kampf sein, aber kein Krieg.

  2. Sehr unpassend! Kann mir nur vorstellen, dass der Clip für den amerikanischen Markt produziert wurde, schließlich kommt dort „Glory“ und Patriotismus noch an :-/

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein