Geht’s noch ein bisschen unbequemer?


Diese Frage stellt sich Katerina Kamprani von dem Projekt „The Unkomfortable“ regelmäßig. Und was soll ich sagen? Die Antwort fällt immer positiv aus. Natürlich geht es, und wie das geht!

Jedes noch so schlichte Objekt lässt sich noch unkomfortabler gestalten, bis es zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Außer zum Lachen. Ein armer, gnadenlos gestreckter Becher, eine überschlanke Mischung aus Salzstreuer und Sanduhr oder ein Regenschirm aus tonnenschwerem Beton – immerhin wasserdicht! – sowie ein Paar unzertrennliche Sektgläser für Verliebte – Katarinas Antidesign will unterhalten und verwirren.

Der Verbraucher wird hier gedisst, das ist klar. Doch sind manche Haushaltsgeräte oder IT-Gadgets mit überflüssigen Features, die uns für Unsummen angedreht werden, nicht ebenfalls eine – seien wir offen – ähnliche Verarsche?

The Uncomfortable” is a collection of deliberately inconvenient everyday objects by Athens-based architect Katerina Kamprani.









Copyright by Katerina Kamprani (via)

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