Geknebelt und gefesselt in der Schweiz

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Ein Kindersoldat mit einem Maschinengewehr in der Hand, ein Mann in Uniform, der eine gefesselte und blutende Frau bedroht – diese und knapp 200 weitere Poster mit ähnlicher Schlagkraft bekamen Schweizer Bürger im vergangenen Sommer auf ihren Straßen zu sehen. Der Hintergrund jedes einzelnen Motivs war so gestaltet wie die Umgebung des Aufstellers. So glaubte man auf den ersten Blick, die Szenerie wäre echt. Das war auch die Intention von Amnesty International: Die Organisation wollte mit der Kampagne „It’s not happening here. But it is happening now.“ darauf aufmerksam machen, dass es nur ein paar Flugstunden von uns entfernt regelmäßig zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt. Denn die Bilder sind real und wurden von Fotografen in Ländern wie China, dem Iran und dem Sudan gemacht. Erdacht hat sich die Kampagne die Werbeagentur Walker in Zürich. Was hältst du davon? Findest du es wirksam, so brutale Bilder auf der Straße zu zeigen? Oder ist es eher unverantwortlich, dass auch Kinder sie zu sehen bekommen?











(via & via)

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