Gemeinsam mit der Kindernothilfe Freude schenken


Alle Jahre wieder kommt – der Weihnachtsmann. Dass wir an Heiligabend eigentlich Jesu Geburt feiern und die Geschenke höchstens dem Geburtstagskind gebühren, geht zwischen „Last Christmas“-Gejaule, Lametta-Glitter-Flitter, Geschenkemarathon und Bergen von strahlendem Seidenpapier einfach unter. Schöne Bescherung! Das Fest der Liebe ist zum Konsumterror verkommen. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen beschließen sich gar nichts zu schenken, nur um am Ende in die peinliche Situation zu geraten, dass doch jemand mit Päckchen und Schleife dasteht: „Ist nur eine Kleinigkeit.“ „Danke, aber ich hab jetzt leider nichts für Dich.“

Feststeht nämlich, dass wir einfach gerne schenken. Die Frage lautet nur: Was? Offenbar haben sich schon die Steinzeitmenschen beschenkt, aber eben nicht nur zu Weihnachten. Das gab’s damals ja auch noch gar nicht. Dadurch blieb unseren Vorfahren auch der alljährliche Geschenkemarathon durchs kunstverschneite Einkaufszentrum erspart. Es ist gar nicht sooo lange her, da hat man eine Mandarine in den Nikolausstiefel gesteckt und es gab Grund zur Freude. Würde man die blankgeputzten Schuhe des Nachwuchses heute mit Südfrüchten bestücken, kann man über verwunderte Gesichter der Kleinen noch froh sein. Vielleicht ist es gerade in der Weihnachtszeit an der Zeit sich einmal darauf zu besinnen, wofür das einst christliche – heute kapitalistische – Fest eigentlich steht.

Natalia Wörner in Jakarta

Schließlich wurde Jesus weder im Ritz Carlton noch in der Charité, sondern in einem Stall geboren! Ein rauschendes Fest war zwischen Esel und Strohballen sicher nicht zu erwarten. Ganz davon zu schweigen, dass sich Maria und Josef das auch gar nicht hätten leisten können. Später ist Jesus ausgezogen, um den Armen, Schwachen und Benachteiligten zu helfen. Weihnachten gibt uns die Gelegenheit den Menschen zu helfen, die nicht das glückliche Los gezogen haben, in einer warmen Wohnung zu sitzen und einen Festtagsbraten zu verspeisen. Während wir im behaglichen Kerzenschein beisammen sitzen, fürchten sich andernorts Menschen vor Bomben, kämpfen sie mit der Armut oder gegen Gewalt. Krieg und Not treffen Kinder am härtesten.

Foto Culcha Candela / Kindernothilfe

Es ist klasse, was sich die Action!Kidz einfallen lassen, um sich gegen die Ausbeutung von Kindern weltweit einzusetzen. Deswegen ist es für uns eine Herzensangelegenheit, mit den Mädchen und Jungen zu kämpfen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Kinder überall ein Leben mit Bildung und Würde führen können“, so Itchy von Culcha Candela.“

Zusammen mit der Kindernothilfe kannst Du eine besondere Weihnachtsaktion starten und ein sinnvolles Geschenk weitergeben, das von Herzen kommt. Verschenke eine Patenschaft, um für ein Kind die Welt nachhaltig zu verändern. Das Weihnachtsgeschenk, das vielfach Freude macht, läuft für ein Jahr und kann entweder in der Form einer Projektpatenschaft oder als Kinderpatenschaft verschenkt werden. Dadurch kannst Du Projekte unterstützen, die Dir ganz besonders am Herzen liegen oder einem jungen Menschen hilfreich zur Seite stehen, wenn es an Essen, Bildungschancen oder medizinischer Versorgung mangelt.

Foto Kindernothilfe

Dieses Jahr haben wir uns in meiner Familie dazu entschlossen, nur den Kindern Geschenke zu kaufen. Das Geld, das wir dadurch sparen, werden wir zusammenlegen, um andere Kinder mit unserer Spende langfristig zu unterstützen. Jeder Pate begleitet das gewählte Projekt bzw. sein Patenkind ein Stück des Weges. Du suchst noch nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einer Patenschaft? Diese Weihnachtsaktion bereitet den Beschenkten, Patenkindern und auch Dir selbst garantiert eine besondere Freude.

Fotos Copyright by Kindernothilfe
Teaser-Foto Kindernothilfe.de – Lena Gercke besucht das Projekt „Raizes Locais“ in Duque de Caxias, Rio de Janeiro, Brasilien; Foto Copyright by KNH / Florian Kopp

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Kindernothilfe.de

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