„Geometry of Sound“: Pythagoras auf der Straße treffen


Michał Mąka ist bekennender Pazifist und – Fotograf, Street Artist und Maler. Seine Werke halten dem Betrachter einen provokanten Spiegel vor, der Automatismen und unbewusstes, leeres Verhalten im Alltag sichtbar machen soll. Selfies, Small Talk und Blabla sind nichts für den polnischen Künstler. Stattdessen stürzt er sich auf Konzepte wie das der Sphärenharmonie nach Pythagoras. Zentral für die Sphärenharmonie (auch Sphärenmusik) ist die mathematische Ordnung des Kosmos.

Himmelskörper würden, so die Pythagoreer, je nach Umlaufbahn und Abstand zueinander für den Menschen nicht hörbare Töne erzeugen. Im Umkehrschluss soll auch die Musik so gesetzmäßig (und logisch) aufgebaut sein wie der Kosmos nach der Lehre der Astrophysik.

„Geometry, musical notation and color range are attempts to organize the world in different categories of description, but they still do not allow the pattern of delight, joy or euphoria.“

Um den Gefühlen auf den Grund zu gehen, kann man sich ganz einfach den hypnotisierenden Wandgemälden mit ganzer Aufmerksamkeit hingeben. Die dabei aufkommenden Emotionen werden aus der Gesamtheit von Wahrnehmung, Erinnerungen und Ideen jedes einzelnen geschöpft.





(via)

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