GEWINNSPIEL: Ab nach Berlin! Zum „Festival der Einheit“ mit Revolverheld & Co!

coca-cola-festival-der-einheit-klonblog
Am 3. Oktober zieht das 25. Jahr der Wiedervereinigung ins Land. Denn vor einem Viertel Jahrhundert fanden Ost- und Westdeutschland wieder zusammen. Ein Tag, der vielen von euch vielleicht noch im Gedächtnis geblieben ist. Anlässlich der Wiedervereinigung steigt dank Coca-Cola am 3. Oktober 2015 das „Festival der Einheit“ in Berlin. Am Brandenburger Tor wird mit bekannten deutschen Musikstars gefeiert und die emotionalen Momente der letzten Jahre Revue passieren gelassen. Ich selbst bin Baujahr 1980 und kann mich noch wage an die Zeit kurz vor und nach 1990 erinnern. Wenn ihr eine Geschichte parat habt, dann teilt sie mit uns und gewinnt eine Reise nach Berlin!

Wenn es die Wiedervereinigung nicht gegeben hätte, würde ich viele wunderbare Menschen nicht kennen. Viele meiner Freunde kommen aus dem Osten. (Johannes Strate, Revolverheld)

Wenn ihr Bock habt Felix Jaehn, Revolverheld, Lena oder Jupiter Jones live auf der Bühne am Brandenburger Tor zu sehen, dann geht nochmal tief in euch und vielleicht erinnert ihr euch an eine tolle, traurige oder emotionale Geschichte, die ihr mit der Wiedervereinigung in Verbindung bringt. Beim kostenlosen Festival wird es auch einige unterhaltsame Rückblenden auf die letzten 25 Jahre geben. Da ist schließlich viel passiert und ganz nebenbei sind wir auch noch Weltmeister geworden. Wer nicht bei uns gewinnen sollte und auch sonst keine Chance hat, nach Berlin zu kommen, der kann das ganze Spektakel per LiveStream auf coke.de verfolgen.

coca-cola-festival-der-einheit-klonblog2

Ich damals als 10-jähriger Berliner Bub weiß noch, dass ich genau wusste, dass es eine Mauer gibt. Wir hatten Bekannte auf der Westseite und von „da drüben“ kamen regelmäßig verdammt gut riechende Pakete. Was war meistens drin? Milka Schokolade, Haribo und Coca-Cola. An den Rest des Inhaltes kann ich mich nicht wirklich erinnern. Irgendwann kam dann der 3. Oktober. Meine Mutter hat irgendwie etwas mitbekommen und den Fernseher angemacht. Wir haben gespannt zugeguckt und es war sehr emotional. Für mich weniger, aber meine Mutter war schon wirklich bedrückt. Bewusst wurde mir das alles aber erst viele Jahre später. Am nächsten Tag ging es für mich über die Bornholmer Straße das erste Mal nach Westberlin. Ich weiß noch, dass es kalt war und unheimlich aufregend. Bei Woolworth durfte ich mir mit meinem Bruder eine Sache aussuchen. Es war ein ferngesteuertes Auto MIT KABEL. Etwas Lego war glaube ich auch noch dabei. Das war alles ziemlich aufregend.

Der Gewinn
Wir verlosen eine Reise für 2 Personen in die Hauptstadt (inkl. Anreise und Unterkunft). Oben drauf gibt es von Coca-Cola zwei VIP-Tickets für das große „Festival der Einheit“ am 3. Oktober 2015.

Was ihr tun müsst
Wir wollen eure bewegendsten Momente hören. Was habt ihr in den letzten 25 Jahren erlebt, das euch am meisten bewegt hat? Gibt es da eine wunderbare Story oder eine emotionale Situation der Vereinigung? Die schönste Lesergeschichte gewinnt.

Teilnahmeschluss
Ihr könnt bis zum 24.09.2015 um 12 Uhr am Gewinnspiel teilnehmen.

coca-cola-festival-der-einheit-klonblog3

Dieses Gewinnspiel entstand mit freundlicher Unterstützung durch Coca-Cola.

11 Kommentare

  1. Als Baujahr ’89 habe ich erst Anfang der 2000er erfahren, dass ein Teil meiner Familie in der ehemaligen DDR lebt und aufgewachsen ist. Wir haben uns damals ganz neu kennen gelernt und seither besuchen wir uns regelmäßig – mindestens einmal im Jahr, trotz 700 km Distanz. Das ist immer schön und auch ein besonderes Highlight!

  2. ich bin 1987 geboren und habe heute noch Herzklopfen, als ich als kleiner Bub aus dem Bett geholt wurde, während im Fernsehen sich die Menschen in den Augen lagen

  3. mein schönstes erlebnis mit meiner mutter

    als kind habe ich nie so gewürdigt, was meine mutter alles für mich und meinen bruder getan hat. wir sind beide von klein auf adoptiert und für mich waren es immer meine *richtigen* eltern. urlaube, ausflüge in den zoo, geschichten vorlesen am bett wenn ich krank war, das war für mich alles ganz selbstverständlich. das meine mutter auch eigene bedürfnisse hatte , das kam mir nie in den sinn. wir wurden älter, ich bekam mein eigenes kind und habe mich immer noch nicht um meine mutter gesorgt, sie war nun fast ausschließlich für meinen vater da um ihm sein leben schön zu machen. sie wurden älter … und kranker, also pflegte meine mutter meinen vater bei uns zuhause bis zu seinem ableben obwohl sie selber nun schwer hüftkrank war. nach seinem tod wurde mir bewußt, dass meine mutter hilfe brauchte. wir lösten ihre und unsere wohnung auf und zogen in eine gemeinsame, in der ich ihr helfen konnte. mit rollator konnte sie am anfang noch gut laufen, ein jahr später war sie dann leider im rollstuhl, da ihre hüfte nicht nochmal operiert werden konnte. vier jahre lebte sie so bei uns und ich lernte meine mutter mit jedem tag mehr schätzen und lieben. abends unterhielten wir uns oft und sie erzählte mir aus ihrer kindheit. wie sie die pfennige vom zug gespart hatte und kilometer weit in die schule gelaufen war , nur um ein paar pfennig für die alljährliche wuppertaler kirmes zu haben. alles was hoch oder schnell war, das hat sie geliebt. in dem letzten sommer, bevor sie vor 2 jahren mit 81 jahren verstarb ( sie hatten uns erst sehr spät adoptiert) schmiedeten wir einen plan. wir wußten dass der movie park sehr behindertenfreundlich ist und wollten ihr eine riesige freude bereiten. ich wußte, dass sie noch nie mit einem freefalltower gefahren ist und es ein sehnlichster wunsch von ihr war. also rief ich im park an und fragte nach, wenn wir mit meiner mutter im rollstuhl kommen würden, ob es möglich wäre, dass sie mit dem freefalltower fahren dürfte, sie könnte aber nicht alleine einsteigen. man sagte uns vom park aus sofort zu und bot uns auch hilfe an. also morgens den picknickkorb gepackt, rollstuhl ins auto und meine mutter eingepackt, bis auf ihre hüfte war sie topfit und aufgeregt wie ein kleines kind, weil sie gar nicht wußte was wir nun vor hatten. im movie park haben wir uns dann angemeldet und man brachte uns mit dem rollstuhl durch den hintereingang zum freefalltower, bevor alle anderen gäste reingelassen wurden. ein helfer vom personal und mein mann hoben sie dann in ihren sessel, meine mutter war aufgeregt und glücklich wie ich sie noch nie gesehen hatte. schon vor dem start hatte sie freudentränen in den augen und konnte es gar nicht fassen. mein mann fuhr mit ihr und sagte, als sioe ganz oben waren, hat sie die hände genau wie viele andere mitfahrer in die luft gehalten und gejubelt . unten angekommen kam sie aus dem strahlen gar nicht mehr herraus und bedankte sich tausend mal . warum habe ich nicht viel früher schon meine mutter nach ihren wünschen gefragt, sie glücklich zu machen hat mich selber sooo glücklich gemacht wie es kein gekauftes geschenk der welt hätte machen können. ich wünschte mir sie wäre noch bei uns .

  4. Ich bin 22 Jahre alt und habe daher den Mauerfall noch nicht miterlebt. Leider, denn ich finde, das ist ein bedeutender Abschnitt in der deutschen Geschichte. Ich habe mal den Film „Good Bye, Lenin! “ geguckt. Als ich den das erste Mal geschaut habe, war ich 12 und hatte noch nicht so ein großes Interesse an der Geschichte Deutschlands und mein Wissen war auch nicht groß darüber, denn in der Schule war dies leider noch kein Thema gewesen. Ich habe den Film damals mit meinen Vater geschaut, und als ich die BIlder gesehen habe, von den vielen glücklichen Menschen, die den Mauerfall gefeiert haben und auf die andere Seite gestürmt sind, habe ich meinen Vater echt gefragt, ob das wirklich so war. Er hat gesagt, es war natürlich so und ich war so beeindruckt davon,So viele glückliche Menschen an einem Ort zu sehen. Der Tag endete mit einem langen Abend, da mein Vater mir sehr viel über diese Zeit erzählt hat. Der Abend war echt wunderschön und ich habe gespannt den Erzählungen meines Vater zugehört. So, das war meine Geschichte zur Wiedervereinigung. Gerne möchte ich einmal nach Berlin, um mir selbst ein Bild vor Ort zu machen. Ich möchte gerne einmal die letzten Überreste der Mauer sehen, den Checkpoint Charlie, über die damalige Grenze von West und Ost spazieren gehen und einfach den Spuren der Wiedervereinigung folgen. Und nebenbei ein wunderbares Festival erleben. Und das alles dann mit meinem Freund, das wäre echt super!

  5. Zur Zeit der Wende arbeitete ich in Berlin in einer Bankfiliale direkt in Mauernähe im Wedding. Mein Arbeitgeber (eine Berliner Bank) kam auf die tolle Idee einen Raum zur Verfügung zu stellen um die Ostberliner Besucher zu empfangen. Wir organisierten bei einem Bäcker Brötchen und Kuchen. Natürlich kochten wir
    Kaffee und schmierten belegte Brötchen und luden die Neuankömmlinge ein. Viele nahmen die Einladung an und freuten sich wenn sie nach einer aufregenden Tour durch den Westen bei uns einkehren konnten. Die Stimmung war natürlich großartig und viele waren von ihren Gefühlen überwältigt, so dass auch einige Freudentränen flossen. Uns hat das natürlich auch berührt und glücklich gemacht, dass wir bei einem bewegenden Moment mit dabei sein durften. In dieser Zeit sind tolle Freundschaften entstanden und eine Kollegin hat unter den Besuchern aus dem „Osten“ ihre Liebe fürs Leben gefunden. Mittlerweile wohne ich nicht mehr in Berlin und würde gerne sehen was sich alles verändert hat.

  6. Ich bin Baujahr 1975 ^^ und habe natürlich die DDR und auch die Wendezeit miterlebt. Als Kind (wir hatten Westverwandtschaft) freute man sich immer auf die Pakete vor allem um die Weihnachtszeit. Diesen Duft beim öffnen werde ich wohl nie vergessen. Die Mischung aus Kaffee und Schokolade..einfach herrlich. Leider gab es auch Dinge die weniger schön waren und die sich in der Tat genauso abgespielt hatten. Meine Großtante hatte mir eine Bravo geschickt…ach wie war ich stolz..da waren Aufkleber enthalten die ich dann in der Schule wieder abkratzen musste, weil ich diese auf mein Hausaufgabenheft geklebt hatte, eine Tüte mit Pepsi Aufdruck die ich umdrehen musste, ich glaub da war damals Michael Jackson drauf und eine Turnhose mit einer klitzekleinen USA Aufschrift . Diese musste ich dann vor der ganzen Klasse im Sportunterricht ausziehen. :( Ja das war sehr beschämend für mich als Kind. 89`zur Wendezeit beginnend mit den Revolutionen in Leipzig und Luth. Wittenberg unserem Landkreis kann ich sagen : ICH war dabei. Mit meinen Eltern in Kirchen ausgeharrt und auf den Straßen demonstriert. Zum Glück ist hier bei uns alles friedlich abgelaufen. Genau zu dem Geburtstag meiner Mutter am 9.11 wurden die Grenzen geöffnet und wir saßen gespannt vor dem TV und konnten es gar nicht glauben und die Tränen sind geflossen. Von meinem ersten (West) Geld habe ich mir einen Kassettenrecorder gekauft. ca 100 DM…oh wie war ich stolz, denn als ich im Mai 1989 Jugendweihe hatte, kostete dieser 1800 Ostmark ..das schöne Jugendweihe Geld..grrr.. Alles in allem sind wir in unserer Heimat geblieben und waren sehr froh über die friedliche Wiedervereinigung. glg Anke

  7. Ich habe nach der Wiedervereinigung zum ersten Mal meine Tante und Onkel kennen gelernt da ich sie vorher nur aus Briefen die wir uns geschrieben haben kannte

  8. Da ich bei der Wiedervereinigung erst 5 Jahre alt war habe ich nicht sehr viel mitbekommen, ich weiß nur noch das sich meine Eltern sehr gefreut haben und Feuerwerk mitten im Jahr war.

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein