Speedtest – Google Chrome sogar schneller als der Blitz

Die Tage hat Google eine neue Beta ihres Browsers Chrome veröffentlicht. Vor allem schneller soll die neue Version sein. Ja genau, noch schneller. Man hat wohl nicht vor, der Konkurrenz gross Zeit zu geben, um beim Speed aufzuholen. Auch ein Hauptgrund dafür, warum Chrome zurzeit bei mir erste Wahl ist.

Nun aber zum Speedtest, den Google in verschiedenen Experimenten eindrucksvoll selbst vollführt hat. Dabei ging es nicht um den Speed im Vergleich mit irgendwelchen anderen Browsern, sondern im Vergleich zu Kartoffeln, zu Sound und zu Blitzen. Und das muss man auch erstmal schaffen, zu beweisen, dass ein Browser schneller als der Blitz ist. Aber Google wäre nicht Google, wenn sie diese Herausforderung nicht auch gemeistert hätten.

Und das sind die Ergebnisse der Speedtests. Unkonventionell aber deswegen auch so eindrucksvoll.

Google Chrome Speed Tests

Und wie in diesen Tagen hier irgendwie üblich, auch zu diesem Clip ein Making-Of, das alle Vermutungen darauf, dass vielleicht doch hier und da mit Computeranimationen nachgeholfen wurde, beseitigt.

Making the Google Chrome Speed Tests

(zur neue Chrome-Beta | gefunden auf beakdal.com)

2 Kommentare

  1. Keine Computeranimation?! Es ist ein leichtes, eine gespeicherte Grafik einer Internetseite (meinetwegen des ganzen Browserfensters) auf einen Mausklick hin auf den Bildschirm zu zaubern, auch mit einfacher Animation. Ich bezweifle, dass der Browser tatsächlich die Geschwindigkeiten realisiert, die das Video suggeriert. Dafür ist das Internet selbst im Zeitalter von Gigabit-Backbones noch zu träge.

    OK, Chrome ist hinsichtlich Performance offenbar sehr gut programmiert, aber die Sache z.B. mit dem Blitz glaube ich erst, wenn eine Wiederholung des Experiments durch unabhängige Stellen sehe. Der Computer steht für meine Begriffe zu nahe am Tesla-Transformator, als das dessen beachtlich starkes elektrisches Feld nicht auf die Bauteile des Computers wirken würden. Der Monitor müsste eigentlich bei der Blitzentladung zumindest Darstellungsfehler zeigen.

    Der Ton, der vom Lautsprecher zu hören ist, passt meines Erachtens von der Lautstärke her nicht zu der Amplitude, die der Lautsprecher zeigt. Ich müsste z.B. meinen Subwoofer schon deutlich lauter machen, um ähnliche Auslenkungen der Kalotten zu beobachten. Nun gut- hier kann der Tonmeister bei der Aufnahme runter geregelt haben, dann dürfte man aber das Plätschern der Farbe nicht hören.

    Gruß
    Rosmarin

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