Greenpeace ließ Skulptur von Baby-Donald-Trump durch den Hamburger Hafen schippern


Am 1. Juni 2017 ließ der bekennende Klimawandelskeptiker und amtierende US-Präsident Donald Trump verlauten, die USA würden vom Pariser Übereinkommen zurücktreten. Was global für Aufsehen gesorgt hatte, nahm Greenpeace am Freitag des G20-Gipfels zum Anlass für kreativen Protest. Unter dem Banner „Time for a change“ schipperte eine Skulptur durch den Hamburger Hafen, die den US-Präsidenten als schreiendes Baby mit übervollen Windeln sitzend auf dem Erdball zeigte. Heraus quollen Ströme von Erdöl, die den blauen Planeten schwarz färbten. In Händen hielt das „Baby Donald Trump“ die zerrissenen Papiere zum Klimaabkommen.

Der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly hatte die Skulptur entworfen und gebaut. Ob Donald Trump die Protestfigur zu Gesicht bekam, bleibt zweifelhaft. Zum Zeitpunkt, als „Klein-Donald“ seine Runden im Hamburger Hafen drehte, lauschten die Gäste des G20-Gipfels, auf Einladung des Ersten Bürgermeisters, gerade einem klassischen Konzert in der neuen Elbphilharmonie.


Copyright by Kevin McElvany / Greenpeace (via)

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