Gut getarnt und schön gemütlich – „Pigna“-Baumhaus von Claudio Beltrame

Das perfekte Baumhaus ist Rückzugsort und Naturparadies in einem. Um diese Ansprüche gekonnt zu vereinen, kommt es auf Komfort wie Camouflage an. Am besten man kann das Baumhaus von außen (fast) nicht sehen. So in etwa hat sich Claudio Beltrame seine „Pigna“ – italienisch für „Zapfen“ – vorgestellt.

Das Baumhaus ist 2014 zunächst als Wettbewerbsbeitrag konzipiert worden. Erst ein paar Jahre später nahm es Form an und zwar in den Italienischen Alpen bei Tarvis, wo es heute inmitten der Baumkronen sitzt. Das überwiegend hölzerne Gebäude besteht aus zwei Elementen, die über drei Etagen reichen – und das vier Meter über dem Boden!

The tree house is suspended, thanks to the support of the trees, at a height of about 10 meters. The supporting structure measures 8.5 meters vertically for 6 of width and accommodates guests on three levels.“

Da ist zunächst eine überdachte Terrasse/Aussichtsplattform, von der sich eine Treppe nach oben windet. Sie ist eingebettet in eine Hülle, die an den namensgebenden Pinienzapfen erinnert. Oben angekommen, geht es durch gläserne Schiebetüren ins Innere. Und als wäre das Baumhaus von außen nicht schon atemberaubend genug, wird es innen erst richtig schön und – gemütlich. Der höchste Punkt markiert auch den architektonischen Höhepunkt: Das Oberlicht über dem Doppelbett auf der obersten Etage gewährt freien Blick in den Nachthimmel. Sternegucken anyone?











(via) Copyright Claudio Beltrame

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