Haarsträubend: In Japan kann man ab sofort Achselhöhlen als Werbefläche mieten

Keiner von uns steht gerne in der S-Bahn-Kuschelsauna, in die sich momentan die Züge verwandelt haben. Dufte ist das nämlich nicht – im wahrsten Sinne des Wortes. In Wien werden derzeit sogar kostenlose Deos in den U-Bahn-Stationen verteilt. Wer es noch absurder mag, macht einen Abstecher nach Japan. Aus dem Hitzestau im öffentlichen Nahverkehr möchte ein Unternehmen richtig Profit schlagen.

Die japanische Werbeagentur Wakino Ad sucht aktuell nach weiteren jungen Männern und Frauen, die bereit sind, ihre Achselhöhlen als Werbeflächen zur Schau zu stellen. Wo ginge das besser als mit hochgestreckten Armen in der U-Bahn? Tatsächlich gibt es für die Anzeigen nach Klebetattoo-Art bereits einen Kunden. Wenig überraschend ist das eine Schönheitsklinik, die auf ihre spezielle Behandlung zur Haarentfernung aufmerksam machen möchte.

Der eigentliche Clue liegt aber in der Agentur Wakino Ad selbst: „Waki“ bedeutet so viel wie Achsel. Bei den Marketingstrategen handelt es sich um ein Tochterunternehmen des Kosmetikkonzerns Liberta, der sich auf die Verschönerung von Achselhöhlen spezialisiert hat. So schlägt der Beauty-Riese gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Effektivität der eigenen Produkte zeigen, während andere für den Marketing-Streich zahlen.





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