„Hair Affair“: Die Haar-Bürsten von Helge Simon

Kürzlich hat der Künstler Helge Simon drei Haarbürsten designt. Das ist an sich alles andere als spannend – hätte Simon nicht das Wort „Haarbürste“ wörtlich genommen. Denn statt Borsten hat der Berliner tatsächlich Haare benutzt. Aber keine Sorge: Er hat weder Menschen noch Tieren die Haare geschnitten, sondern künstliche Strähnen benutzt. Nichtsdestotrotz sind seine blonden, rothaarigen und gelockten Bürsten lustig und zugleich befremdlich anzusehen.

I am aiming for design that recalls the finiteness and limitation of our (human) condition while not submitting to tragedy but rather to humorous acknowledgment. Design that recognises (and celebrates!) the absurd and comic inherent in our existence, with all its unstableness, uncertainties, ambiguities. This recognition not only gives consolation but also the combative strength to resist any temptations to withdraw or escape from the world by enabling us to accept and embrace this life. I want to call this practice satirical interaction design.“ – Helge Simon

Zur Finanzierung des Projekts, das übrigens den Titel „Hair Affair“ trägt, hat Simon eine Kampagne bei Kickstarter ins Leben gerufen. Überschreitet sie die Grenze von 500 Euro, dann ist sie erfolgreich. Wenn du selbst eine Haar-Bürste dein Eigen nennen willst, dann kriegst du für 24 Euro ein Exemplar. Das gesamte Dreier-Set gibt es für 62 Euro. Benutzen kannst du die Bürsten selbstverständlich nicht, aber als Wanddekoration geben sie zum Beispiel eine sehr gute Figur ab.






Copyright Helge Simon

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