Hans of de Beeck verwandelt eine Kirche in eine Sandwüste

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Kirchen sind nicht selten Orte, an denen es Kunst zu sehen gibt – eine so ungewöhnliche Installation, wie sie der Künstler Hans of de Beeck in einem Gotteshaus im französischen Toulouse hinterlassen hat, hat es aber möglicherweise noch nie gegeben. Der Belgier hat nämlich in den 600 Jahre alten Gemäuern eine Menge Sand aufgetürmt, dazwischen einen Weg aus Holzbrettern ausgelegt und diesen mit langen Ästen geschmückt, zwischen denen Lichtgirlanden aufgehängt sind.

„Garden of Whispers“ nennt of de Beeck sein Werk, das den kompletten 50 Meter langen und zwölf Meter breiten Innenraum der Kirche ausnutzt. Zusätzlich zur optischen Erscheinung ertönt beim Betreten des Gebäudes ein Geräuschteppich aus Gebeten und Tönen. Beim Spaziergang durch die Dünen entdecken die Besucher primitive Unterkünfte mit Kochgeschirr und Lagerfeuer im Sand. Zuweilen werden diese Orte für Live-Perfomances genutzt, bei denen Schaupieler den Besuchern Tee anbieten.










Copyright by studio hans op de beeck (via)

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