Haus mit Falltür: Eine erhellende Lösung für ein bekanntes architektonisches Problem


Ein simples zweistöckiges Fertighaus im japanischen Habikino wirkt von außen ziemlich unscheinbar. Ist man einmal eingetreten, weiß dieses Haus dennoch zu glänzen. Der Grund ist eine clevere Designlösung der zwei Architekten Yusuke Kakinoki und Shuhei Hirooka von Persimmon Hills für ein uraltes Problem. Schmale Stadthäuser wie dieses lassen kaum natürliches Licht hinein, da sie nur über begrenzte Fensterfronten verfügen. In der Folge ist es drinnen dunkel und ungemütlich.

Nicht jedoch in dieser 50-jährigen Bleibe, die seit der jüngsten Renovierung über eine praktische Falltür und einige andere neue Features verfügt. Angebracht an einem Seilzug kann die Falltür mit weißem Anstrich so aufgestellt werden, dass durch ein gegenüberliegendes Fenster einfallendes Licht ins Untergeschoss reflektiert wird. Ist es ohnehin sonnig genug, bleibt die Luke einfach zu und bietet auf dem Dachboden zusätzliche Stellfläche, etwa für ein Gästebett, wenn sich spontan Besuch ankündigt. Einmal mehr zeigt sich: Oft sind die einfachsten Lösungen eben auch die besten.











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