Her mit dem verdammten inneren Frieden! – Eine unverblümt ehrliche geführte Meditation


Ich mag Yoga und stehe auch morgens mit dem Sonnengruß auf. Trotzdem habe ich mich nie für eine Mitgliedschaft in einem Yoga-Studio begeistern können. Erstens: Wer will schon verschwitzt neben anderen schwer atmenden Yogis Verrenkungen ausführen? Zweitens: Ich halte das esoterische Gelaber à la „wir atmen durch unsere Füße ein“ oder „öffnen unser Herz“ einfach nicht aus. In meinem Kopfkino lernen dann umgehend irre Bilder auf der inneren Leinwand das Laufen: Die Lunge ist mir in die Füße gerutscht und ein Herzchirurg hantiert mit einem Rippenspreizer, um anschließend an einem Herzklappenfehler herumzudoktern. Was und da soll ich mich entspannen?!

Bei geführten Meditationen sieht die Welt nicht viel anders aus. Unter tosendem Meeresrauschen spricht mir eine Stimme vor, wie ich mich gerade fühle, gibt mir meine Atemfrequenz vor und nach spätestens zwei Minuten habe ich das dringende Bedürfnis erst einmal das Badezimmer aufzusuchen … Schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht und vor allem, dass es auch Alternativen gibt. Wie wäre es also mit dieser unverblümt ehrlichen Meditation, die ganz ohne Esoterik-Blabla zum Entspannen anregt?

F*ck That: An Honest Meditation

(via)

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein