„Homes for Hope“ in Los Angeles als Soforthilfe für Obdachlose


Los Angeles mit den berühmten Hollywood Hills ist für viele die Stadt der Reichen und Schönen. Hier sagen sich Stars und Sternchen „Gute Nacht“. Gleichzeitig, so Schätzungen, schlafen jede Nacht 50.000 Menschen ohne Dach über dem Kopf in der Stadt der Engel. Die Zahl der Obdachlosen ist vor allem in den letzten Jahren enorm angestiegen.

In den nächsten zehn Jahren sollen für 1,2 Milliarden Dollar 10.000 Sozialwohnungen geschaffen werden, doch was passiert mit den Menschen bis dahin, die momentan auf Parkbänke und Brückenunterführungen ausweichen müssen? Sie sind auf Soforthilfe angewiesen.

Die gemeinnützige, auf Design ausgerichtete Organisation Madworkshop hat daher das Projekt The Homeless Studio ins Leben gerufen. Angehende Architekten bekommen hier die Chance, ihre Ideen für einen guten Zweck umzusetzen. In Korporation mit Städteplanern und weiteren Hilfsorganisationen wurden die „Homes for Hope“ entwickelt – modulare Wohnräume, die in kürzester Zeit aufgebaut werden können, um auf jeweils 8,5 m² Platz zum Schlafen und Arbeiten zu bieten. Jedes der Mini-Häuschen steht leicht erhöht auf Füßen und kann so auch in unebenem Gelände aufgestellt werden. Durch je zwei Fenster gelangt natürliches Licht ins Innere. Vor allem an ohnehin ungenutzten Orten, wie leerstehenden Parkplätzen, sollen die Homes for Hope Obdachlosen ein Dach über dem Kopf bieten. Die modularen Häuser können auch als Komplex angeordnet werden, um weitere Nutzungsmöglichkeiten wie etwa Büros für Sozialarbeiter, eine Küche und Gemeinschaftsräume zu schaffen.




Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein