Augmented (Hyper)Reality – unser Alltag in der Zukunft?

Eine Welt, in der wir vor lauter virtueller Unterstützungs- und Entscheidungshilfen gar nicht mehr unterscheiden können, was nun real, und was virtuell konstruiert ist. Sieht so schon bald unser aller Alltag aus?

Fieberhaft wird nicht seit gestern u.a. an speziellen Brillen gearbeitet, die uns zu dem, was wir mit unseren Augen sehen, noch unzählige Zusatzinformationen einblenden können. Eine durchaus echte Alltagshilfe oder verlieren wir dadurch nicht zunehmend den Blick für das Wesentliche … den Blick für das Reale, das Greifbare?

Interessante Fragen, die sich hinsichtlich solcher Entwicklungen stellen. Ein kurzes Video zeigt nun, wie es in Zukunft vielleicht aussehen wird, wenn wir so alltägliche Dinge erledigen, wie uns einen Tee zu kochen.

Also ich bin mir nicht sicher, ob das Szenario, wie es in diesem Video dargestellt wird, so erstrebenswert ist. Sieht eher nach einer permanente Reizüberflutung in jeder erdenkliche Lebenslage aus, die uns letztendlich mehr überfordert, als dass uns die zusätzlichen Informationen helfen.

(Film von Keiichi Matsuda | via)

3 Kommentare

  1. Ich denke das man einfach lernt Reize auszublenden.. alleine wenn ich heute schon durch die Stadt gehe blende ich ja permanent Autolärm,Geschrei,Werbung etc. aus. Das würde auch in Zukunft nicht anders sein denn der Mensch ist anpassungsfähig.
    Denn Werbung wird denke ich auch in der Zukunft ne wichtige Rolle spielen, und AR ist nur einer von vielen neuen Märkten auf denen Firmen mitmischen werden.
    Aber das Video zeigt auf jedenfall das man nicht verlernen sollte wie man sich selber Versorgt ;-)
    denn einen Tee will ich mir auch in Zukunft ohne Anweisung machen.

    mfg
    Martin

    • Also du meinst wir würden diese zusätzlichen virtuellen, visuellen Reize ähnlich ausblenden, wie wir es ganz selbstverständlich heute auch schon machen? Ist schon gut möglich. Nur wozu dann, ist die Frage, solche Innovationen.
      Wie auch immer, spannend ist es auf alle Fälle, was aus der Richtung noch so auf uns zukommen wird :)

      • Ich denke schon das dadurch natürlich auch mehr Werbung an den man gebracht werden kann, aber ich glaube wir würden das in der Zukunft nicht so sehr als Reizüberflutung ansehen wie wir das jetzt tun.
        Stell dir einfach mal einen Menschen aus dem 18. Jahrhundert vor und stell ihn irgendwo in eine Stadt, für den die totale Reizüberflutung, für uns Alltag.
        So wird dasm denke ich mir, auch in Zukunft sein.

        mfg
        Martin

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