„Ich lebe in einer Geisterstadt“ – Fotografien von den toten Seitenstraßen dieser Welt


Fleischerei, Hutgeschäft und Fotograf? Wer kennt heutzutage solche Geschäfte noch? Die meisten Tante-Emma-Läden und Mini-Märkte haben längst ihre Schotten geschlossen – nicht etwa wegen eines Umbaus, sondern für immer. Ehemalige Stammkunden sind zu bekannten Ketten migriert. Kürzere Wege und eine oft größere Auswahl sind auf Kosten eines unpersönlicheren Kauferlebnisses billig zu haben. Zurückbleiben Einkaufswüsten.

Der französische Fotograf Thibaut Derien hat die Hauptstraßen von Paris verlassen, um sich in die Geisterstadt der toten Seitenstraßen dieser Welt zu begeben. Heruntergelassene Läden, zugenagelte Schaufenster und poröse Fassaden mit altmodischer Reklameschrift erinnern an vergangene, umtriebige Zeiten. Jetzt sind hier die Bürgersteige hochgeklappt – für immer.













Copyright by Thibaut Derien (via)

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