Im Angesicht des Zerfalls: Ein bewegendes Wandgemälde für Stigliano von Mino di Summa


Beim appARTEngo Street-Art-Festival hat Mino di Summa kürzlich sein neuestes Wandgemälde fertiggestellt. Die Idee zu „frana non sarà“ (ital. „Es wird kein Erdbeben geben“) entstand wie eine Vorahnung vor Festival-Beginn während der vierstündigen Anreise aus Kalabrien. Sich durch die Landschaft schlängelnd und Kurven entlang windend, kam in dem studierten Architekten ein seltsamer Gedanke auf: Eines Tages würde er den Boden unter den Füßen verlieren. Wie der Zufall es will, kann seine Destination von diesem Trauma eine alte Geschichte erzählen. Im Jahr 1664 wurde Stigliano von einem Erdbeben vollkommen zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Welchen besseren Ort gäbe es für ein Wandgemälde namens „frana non sarà“?

„Crumble consciously, but never stop hoping. A face and body abandoned with serenity, awareness and hope, during a natural event, that cannot be prevented. From the fall we rise, together.“





(via)

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