Im KlonBlog-Test: Die smarte Heizungssteuerung Tado bringt Wärme übers Smartphone

Gadgets Wir testen - 12. Apr. 2016 von Andreas // 7 Kommentare

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Ob aus dem Bett oder von unterwegs – allein mit dem Smartphone lässt sich schon heute vieles in den heimischen vier Wänden steuern. Klar, dass wir vom KlonBlog sowas ziemlich cool finden, weswegen wir sofort die intelligente Heizungssteuerung Tado testen mussten, die uns vom Hersteller netterweise zur Verfügung gestellt wurde.

Die Heizung regulieren, ohne dass man sich in der Nähe von Heizkörper und Thermostat befindet – was sich ein wenig nach Hexenwerk anhört, ist in Gestalt von Tado mittlerweile ein wahr gewordenes Träumchen, mit dem man mal eben sein heimisches Heizsystem aufmöbeln kann. Denkbar einfach lässt es sich nämlich installieren und bedienen und bietet so nach wenigen Handgriffen maximalen Komfort – und spart laut Hersteller Energiekosten. Denn geheizt wird nur, wenn man zu Hause ist.

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Tado ist ein neuartiges Thermostat, das mit verschiedenen Heizsystemen kompatibel ist, oftmals veraltete Technik kann durch diese topmoderne Technologie merklich aufgewertet werden. Für unseren Test hielt die Gasetagenheizung meiner Wohnung her – ein System, das bereits über ein Thermostat reguliert wird. Doch natürlich nur vor Ort und von Hand. Mit Tado ist das schnell verstaubte Geschichte.

Tado geht hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Nämlich einerseits seinen Nutzern beim Sparen zu helfen, andererseits aber den Komfort nicht zu schmälern, sondern ihn sogar zu steigern. – macmaniacs.at

Bevor es an die Installation geht, verschaffe ich mir einen ersten Überblick über den Lieferumfang. Das kleine Kasten in moderner Optik wird von einer Bridge für den Router, Batterien und ein wenig Montagematerial begleitet. Ein bisschen Sorge macht sich in mir breit, ob ich es wirklich ganz alleine hinkriege, das Teil in mein bestehendes System zu integrieren – auch wenn es schon jetzt nach nur wenigen Handgriffen aussieht.

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Doch jede Sorge ist unbegründet, Tado macht es einem einfach. Schritt für Schritt wird man über eine Internetseite begleitet, dort finden sich genaue Arbeitsanweisungen. Es beginnt mit der Abfrage der Gerätedetails von Therme und Thermostat, über die Seriennummern weist man die Geräte dem Standort zu. Es folgt der Anschluss der Bridge an den Router. Anschließend füttert man das neue Thermostat mit einer Batterie, worauf es sich kurz danach auch schon mit der Bridge verbindet.

Die einfache Nachrüstmöglichkeit für bestehende Heizungen überzeugt auf ganzer Linie. Außerdem ist die Regelautomatik bequemer, als die Heizung manuell hoch- und runterzudrehen. – welt.de

Und schon geht es an die Montage. Erst wird die Sicherung rausgenommen, damit man sicher arbeiten kann. Dem alten Thermostat nimmt man dann den Deckel ab und schießt ein hübsches Foto vom Innenleben, um bei eventuellen Problemen ein Bild vom Ursprungszustand zu haben. Normalerweise entfernt man nun das alte Gerät, um Platz für Tado zu schaffen. Bei uns waren die Installateure damals allerdings ein wenig zu großzügig beim Bohren der Löcher, sodass die dabei entstanden Krater nun zu groß sind, um von der kleinen Tado-Box verdeckt zu werden. Aber so musste ich nur zwei Löcher bohren, die Kabel rauslegen und fertig war das Ganze. Stören tut das glücklicherweise nicht.

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In weniger als einer halben Stunde ist man durch mit der Montage. Nachdem die Sicherung wieder drin ist, kann man schon übers Internet und eine App Kontakt zwischen Thermostat und Smartphone herstellen und hat ab sofort den Heizstatus immer und überall im Blick. Dabei gibt die gut strukturierte und übersichtliche App sowohl die aktuelle Raum- als auch Außentemperatur sowie die Wetterlage wieder und informiert darüber, welche angemeldeten User gerade zu Hause sind. Ganz einfach lassen sich nämlich alle Familienmitglieder mit eigenem Smartphone eintragen.

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Die damit verbundene Anwesenheitserkennung sorgt automatisch dafür, dass es warm ist, solange jemand zu Hause ist – und die Heizkörper runterfahren, sobald der letzte die Wohnung verlässt. Ich habe die App also sowohl auf dem Gerät meiner Frau als auch auf meinem iPhone installiert, sodass wir sofort erkannt werden und es immer schön gemütlich haben, wenn wir zu Hause sind – und nur dann. Natürlich lassen sich weitere, individuelle Einstellungen eintragen, wie zum Beispiel Schlaf- und Aufstehzeiten.

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Fazit: Tado ist eine tolle Möglichkeit, eine zukunftsweisende Modernisierung an der Heizanlage mit vergleichsweise geringen Investitionskosten vorzunehmen. Neben der Bequemlichkeit, die die Online-Bedienung bietet, pflegt man mit Tado durch die hohe Energieffizienz einen nachhaltigeren Lebensstil – denn bis zu 60 Prozent unseres Energieverbrauchs und den damit verbundenen Kosten gehen allein fürs Heizen drauf.

Bei Amazon gibt’s Tado gerade ziemlich günstig. Wer sich von diesem smarten System angesprochen fühlt, sollte also zuschlagen und sparen.


Vielen Dank an das Tado-Team für das wunderbare Testgerät.


7 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Kenneth sagt:

    Es ist echt erstaunlich wie viel mittlerweile über das Smartphone abgewickelt werden kann, beinahe der halbe Alltag lässt sich schon mit dem Gerät managen.

  • Gerhard sagt:

    nur was nutzt eine App, wenn die Heizung als solches eine Dreckschleuder ist und zu viel, vor allem fossilen Brennstoff, durch den Schornstein schickt.
    Wirkliche Einsparung erziehlt man nur, wenn man die Heizung saniert/modernisiert und nicht mit dem Smartphone versucht in die Regelung ein zu greifen.

    • snygo sagt:

      Natürlich bringt ein neues Heizungssystem immer eine Verbesserung, aber ich denke fast niemand tauscht seine Heizung einfach so aus. Vielleicht alle 10-20 Jahre einmal. Wahrscheinlich eher 20 Jahre und mehr. Da ist so ein cleveres System schon eine gute Sache. Unser Heizverhalten hat sich ganz sicher verbessert. Aber so richtig wird man es natürlich erst in der kalten Jahreszeit wieder merken.

      Hast du dich mit dem System einmal beschäftigt? Dann wirst du deinen letzten Satz etwas anders sehen.

      • Gerhard sagt:

        ich habe von Berufswegen mit Heizungen zu tun und werde immer mit solchen „Systemen“ beaufschlagt. In den USA haben solche Apps eine Berechtigung, da die Häuser energetisch unter aller S.. sind.
        Bei uns werden die Heizwerte durch die Steuerung im Heizsystem so geregelt, dass eine Temperatur gehalten wird, was verbrauchstechnisch effizienter ist als da Haus abkühlen um es dann wieder auf Temperatur zu bringen. Hier in unseren Breiten werden die Heizungen nach Aussentemperatur (Witterungsgeführt) und dem Unterschied zwischen Heizkreis-Vorlauf und Rücklauf gesteuert. D.h. man ist nicht da, braucht man kein Warmwasser, die Fenster sind zu. Somit braucht die Heizung weniger, als der PKW um damit zur Arbeit zu kommen um die Temperatur im Haus zu halten.
        Recht gebe ich Dir damit, dass man eine Heizung austauscht, wenn diese ein gewisses Alter hat. Vorher macht das weniger Sinn.
        Nur Sparen wird man mit einer App und wildem Absenken und Aufheizen bei unseren Bau- und Heizstandards nicht oder nur marginal.

        • snygo sagt:

          Schwieriges Thema. Ich denke aber schon, das es einen Unterschied macht, ob ich den ganzen Tag die Wohnung auf 23 grad aufheize, obwohl niemand da ist, vielleicht auch mal die ganze Woche nicht. Oder ob ich nur heize wenn es gebraucht wird. Bei mir sinkt die Temperatur nie unter 18 grad, das aufheizen geht dann wieder sehr schnell, aber auch nur dann wenn ich da bin. Da macht es schon einen Unterschied, ob morgens und abends für eine Stunde die Heizung läuft oder den halben Tag das Ding sinnlos die Wohnung für die Haustiere warm hält.

          Einige Langzeittests zeigen für das Tado-System auch gute Ergebnisse, ich denke also das es funktioniert. Kann dir aber gern in einem Jahr mehr dazu sagen ;)

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