Im KlonBlog-Test: Kaffeekochen per Wifi mit Smarter Coffee

Gadgets Wir testen - 29. Nov. 2015 von Andreas // 1 Kommentar

cf54197d91Okay okay, ich gebe es zu: Ich bin abhängig. Einerseits von meinem iPhone, andererseits von richtig gutem Kaffee. Ohne diese beiden Dinge kann ich mir meinen Alltag kaum vorstellen. Deswegen hat es sich quasi wie eine Erfüllung meiner wildesten Zukunftsvisionen angefühlt, als ich das erste Mal von „Smarter Coffee“ gehört habe. Die Euphorie wurde umso größer, als uns das geniale Teil zum Testen angeboten wurde.

Der Name gibt schon eine Ahnung davon, was uns erwartet: Hinter Smarter Coffee versteckt sich eine Kaffeemaschine, die man mit seinem Smartphone bedienen kann. Hört sich nicht nur nach einer ziemlich praktischen Sache an, sondern vor allem nach einer coolen Spielerei, nicht wahr? Und genau so ist es.

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Auf den ersten Blick erwartet uns erst einmal eine Kaffeemaschine in schickem Design, die sich in jeder (Büro-)Küche gut macht. Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten präsentieren sich schon übersichtlich auf dem Display. So kann man den Kaffee in drei Stärken (leicht, mittel, stark) aufbrühen, sich die Bohnen frisch mahlen lassen (geil, oder?) oder auswählen, dass bereits Pulver im Filter eingefüllt ist. Und natürlich ist auch die Menge einstellbar, ein bis 12 Tassen spuckt die Maschine nach Wunsch aus.

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil: die Einrichtung der zugehörigen App. Nach Download und Installation war die Konfiguration innerhalb der übersichtlichen und intuitiv bedienbaren App sehr schnell gemacht: Einfach Kaffeemaschine anschalten, per WLAN mit dem Smartphone verbinden – und schon ist die Smarter Coffee Teil des heimischen Netzwerks. Bislang ist die Oberfläche nur auf Englisch verfügbar, eine deutsche Übersetzung soll aber bald folgen.

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Und dann geht’s natürlich um die Bohne! Vorfreudig starte ich den ersten Testlauf, und kurz darauf zieht schon der Duft des frischgemahlenen, frischgebrühten Kaffees durch die Räume. Doch das Ergebnis ernüchtert: Drei Tassen habe ich in Auftrag gegeben, nur eine Tasse ist rausgekommen. Offensichtlich war die Kalibrierung noch nicht optimal. In der App fand sich jedoch eine Möglichkeit zur Justierung, seitdem ist mengenmäßig alles wie gewünscht.

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Insgesamt gefallen mir die Smarter Coffee (Amazon-Link) und die App wirklich gut. Zum Beispiel lässt sich über ein Drehrad die Anzahl der Tassen einstellen, mit einem Fingertipp bringt man die Mühle zum Mahlen, und natürlich bekommt man eine Mitteilung, wenn der Kaffee fertig ist. Auch kann man die Smarter Coffee vorprogrammieren, sodass sie einen morgens weckt, sobald der Kaffee durch ist, schon ein Tässchen bereithält, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt oder eben im Büro eine heiße Kanne fürs Meeting mit Geschäftskunden vorbereitet – was man natürlich vom Schreibtisch aus einstellt. Einziges Manko war im Testgebrauch der Filtereinsatz. Man muss wirklich aufpassen, dass err richtig eingesetzt ist, sonst gibt’s eine Fehlermeldung. Mit ein bisschen Übung hat man das aber schnell drauf.

Mit einem UVP von rund 250 Euro ist die Smarter Coffee jüngst in den Handel gekommen, was ein wirklich fairer Preis ist angesichts der Wifi-Bedienung und der integrierten Mühle. Das macht sie zur perfekten Kaffeemaschine für Menschen, denen praktische Technik, schickes Design und hochwertiger Kaffee wichtig sind, aber ein Kaffeevollautomat dann aber doch zuviel.

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Vielen Dank Smarter Coffee für das Testgerät


Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Sara sagt:

    Die Maschine macht einen hochwertigen Eindruck, die Einrichtung unter iOS dauert gefühlte 3 Minuten – dann läuft das Ding!
    Mit hochwertigen Bohnen – wir verwenden Lavazza, auf kleinsten Mahlgrad gestellt und Stärke Medium- macht die Maschine einen top Kaffee.
    Um den Dauerfilter zu „schonen“ und weil es vom Handling her einfacher ist, verwenden wir zusätzlich noch einen Papierfilter (macht vorallem die „Entsorgung“ des Kaffeesuds leichter).
    Die 12 möglichen Cups entsprechen, je nach Tassengröße, zwischen 5 und 7 „normalen“ Tassen.
    Fazit: nicht preiswert, dafür aber stylisch und toller Kaffee – für Technik-Freaks ein „Must Have“!

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