Im Wandgemälde „Dark Swirl“ in Montevideo zeichnet sich die Ungewissheit der Flucht ab


Ob Graffiti oder Mural, Wiedererkennungswert ist bei Street Art besonders wichtig. Die Wandgemälde von David de la Mano werden jedoch nicht nur durch eine einheitliche Handschrift geeint. Stattdessen zieht sich ein und dasselbe Thema durch das großteils schwarz-weiße Gewusel seiner Werke: Flucht. Seine neueste Arbeit trägt den treffenden Namen „Dark Swirl“ und zeigt einen hellen Kreis mit dunklem Rahmen an einer Wand im Stadtteil Buceo in Montevideo. Am unteren Bildrand machen Flüchtlinge eine Berg- und Talfahrt zu Fuß durch. So versinnbildlicht die Wanddarstellung von David de la Mano die an den Nerven zehrende Ungewissheit derer, die ihre Heimat hinter sich gelassen haben, ohne eine sichere Destination vor Augen zu haben.

It was painted in neighborhood of Buceo, Montevideo, within a „Ciudad en Construcción“ project, directed by the Uruguayan architect Muma Sebasti.“





(via)

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