In „Tokyo Compression“ zeigt Michael Wolf übervolle U-Bahnwaggons


In der Großstadt kann es schon mal etwas eng werden, wenn zu viele Leute gleichzeitig mit der U-Bahn fahren wollen. Genug Platz haben die Passagiere meist aber doch. Ganz anders sieht das in einer Bilderserie aus, die der Fotograf Michael Wolf in Tokio gemacht hat. Unter dem Titel „Tokyo Compression“ hat er Personen abgelichtet, die regelrecht gegen die Scheiben gedrückt werden.

Manche Passagiere berühren sogar das Glas mit ihren Gesichtern, andere sind kurz davor. Ihnen scheint dieser Zustand allerdings nicht viel auszumachen, ihr Gesichtsausdruck ist eher gelangweilt als genervt. Michael Wolf ist gebürtiger Münchner, lebt aber seit 1984 in Hongkong. Dort hat er zunächst acht Jahre lang für den „Stern“ gearbeitet und setzt seitdem seine eigenen Projekte um, die er manchmal als Bücher veröffentlicht. Vor knapp vier Jahren hatten wir bereits eine seiner Fotoreihen über Paris hier auf dem Blog.

by using a diverse array of perspectives and visual approaches, wolf uses his camera to reveal the human energy that flows through the contemporary city. in so doing, he establishes himself not only as a photographer of the urban structure, but of the myriad ways in which people adapt to and reconfigure this rapidly changing environment, thereby providing us with a fascinatingly intricate portrait of life in the city.“











(via)

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