Innovatives Wohnhaus mit fließendem Übergang zwischen innen und außen


Ein Wohnhaus ist mehr als nur vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Zuhause wird gelacht und gefeiert, gekocht und geschlafen. Dorthin ziehen wir uns zurück, wenn uns die Welt zu laut wird. Dort machen wir aber auch Lärm, wenn wir die Welt zu uns einladen. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen an modernes Wohnen, hat das australische Büro „MAKE architecture“ ein Familienidyll der Extraklasse geschaffen, in dem sich die Bewohner und ihre Gäste gleichermaßen wohlfühlen.

Ein existierender Bungalow bildete die Grundlage für das moderne Domizil und wurde um ein Giebelhaus ergänzt. Warme Holzelemente sowie kühler Beton gehen eine interessante Verbindung ein und prägen dabei sowohl das Interieur als auch die Außenfassade des Hauses. Eine maßgefertigte Außenverkleidung aus angewinkelten Holzpaneelen ziert das Obergeschoss auf interessante Weise: Das Raster schützt einerseits die Privatsphäre des Schlafzimmers und sorgt andererseits für anregende Lichtspiele im Innern.

Kreative Details verbinden das Innere des Hauses mit dem grünen Garten. Beispielsweise wurde im Wohnzimmer ein Kamin mit doppelseitiger Glasfront installiert, sodass man in lauen Sommernächten auch draußen gemütlich am Feuer sitzen kann, ohne extra eine Feuerschale in Betrieb nehmen zu müssen. Bodentiefe Fenster, die eigentlich Glastüren sind, sorgen dafür, dass man nach nur wenigen Schritten die nackten Füße durch sattes Grün streifen lassen kann. Die offene Wohnraumgestaltung bietet dennoch ausreichend Rückzugsräume mit individuellem Charme. Kann ein Wohnhaus gemütlicher sein als dieses?

The investigations that MAKE Architecture are making into the domestic realm are courageous yet incongruously they also seem effortless, comfortable and have the rightness of the tried and tested. The efforts of this practice to think deeply about habitation are paying off, ably helped by their playful and craft based aesthetic which adds poetry to their science.“
























Copyright by Peter Bennetts (via)

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