Jacques La Merde kreiert exquisite Speisen für Instagram – oder doch nicht?

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Es kann ja keiner bestreiten, dass das Auge immer mitisst. Etwas kann ja noch so geil schmecken, wenn es aber aussieht, wie schon einmal verdaut, ist der Schritt dahin, es zu probieren, ein schwerer. Aber bei den Foodfotos, die einem auf dem Instagram-Kanal von Jacques La Merde kredenzt werden, schmatzt selbst das Sehrorgan genüsslich und verschluckt sich vielleicht sogar vor Vorfreude an seiner eigenen Spucke. Auf einem schlichten, weißen Porzellanteller werden schmackhaft aussehende Kleinigkeiten kunstvoll drapiert, die dem Betrachter das Versprechen zu geben scheinen, dass es sich hier um eine Freude für alle Sinne handeln muss.

Aber tatsächlich findet sich auf den Tellern keine exquisite Haute Cuisine, sondern ungesundes Junk Food. Und tatsächlich ist Jacques La Merde kein französischer, selbstverliebter Sternekoch, sondern das überzeichnete Alter Ego der kanadischen Köchin Christine Flynn, die mit diesem amüsanten Zweitleben ein Ventil sowohl für ihre Kochkunst als auch für das Schreiben mit Feststelltaste gefunden hat. Lustig!



















Copyright by Jacques La Merde (via)

4 Kommentare

  1. Die Oreo-Heidelbeer Kombo finde ich durchaus interessant. Die würde ich sogar gerne probieren und somit die Kunst zunichte machen :D Ansonsten Portionen die wie gemacht sind fürs 5 Sterne Restaurant.

    Liebe Grüße

  2. Das ist echt genial, auf so etwas muss man erstmal kommen! Habe auf den ersten Blick echt gedacht es wären exquisite Speisen. Da sieht man, was Dekoration alles ausmacht :-) Liebe Grüße!

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