Interview mit Spitzenkoch Chris Züger zum Thema: Feuerring

Style - 11. Sep. 2015 von Andreas // 2 Kommentare

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Der erfolgreiche Schweizer Spitzenkoch Chris Züger spricht im Interview über seine Tätigkeit an Olympischen Spielen und welche Vorzüge der Feuerring hat. Chris Züger, Sie waren schon mehrmals an Olympischen Spielen dabei. Wie kamen Sie zu Ihrer Position als Chefkoch im House of Switzerland?

Chris Züger: Der Schweizer Starkoch Anton Mosimann, bei dem ich in London arbeitete, empfahl mich, so dass ich 2012 an den Olympischen Spielen in London die Küche des House of Switzerland leiten durfte. Da dies gut ging, führte ich 2014 als Küchenchef den Gesamtbetrieb des House of Switzerland an der Winterolympiade in Sotschi und im selben Jahr an der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Im Herbst entscheidet sich nun, ob ich 2016 an der Sommerolympiade in Rio de Janeiro ebenfalls wieder Chefkoch im House of Switzerland sein darf.

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Was ist Ihren rund ums Kochen wichtig?
Ich pflege einen engen Kundenkontakt und möchte die Erwartungen meiner Gäste stets übertreffen, so dass sie nach dem Essen sagen: «Es war schön bei Chris!». Dies gibt mir mehr zurück als alles andere.

Was halten Sie generell vom Feuerring?
Der Feuerring behandelt die Produkte so, wie sie es verdienen. So ermöglicht er – anders als ein Holzkohle- oder Gasgrill – ein schonendes Grillen. Auf dem inneren Rand kann ich die saisonalen Lebensmittel kochen und aussen niedergaren. Die Produkte kleben auch nicht – und ich bestimme, wie lange es geht, bis gegessen werden kann. Man kann zum Beispiel Fisch auf ein Holzbrettchen legen und erst nach zwei Stunden essen: Er mundet immer noch ausgezeichnet. Zudem ist der Feuerring sehr pflegeleicht. Mit Schaufel, Besen, einem Lappen und ein wenig Öl ist er in Kürze wieder einsatzbereit. Des Weiteren gilt das Prinzip der Gusspfanne: Je mehr ich den Feuerring brauche, desto besser ist er zum Grillen – und die Oberfläche rostet nicht. Ein Feuerring wird mit der Zeit also immer schöner – von welchem Grillgerät kann man das schon behaupten?

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Besitzen Sie selber einen Feuerring?
Ja, einen Typ Luna 60. Dort probiere und tüftle ich stundenlang an neuen Rezepten. Dies ist ein Ort der Ruhe, an dem ich mich entfalten und viele Stunden verbringen kann. Zusammen mit befreundeten Köchen teste ich dann die Grenzen der Möglichkeiten des Feuerrings, wobei wir immer wieder zum Schluss kommen: Es gibt keine.

Welche Speisen kann man auf einem Feuerring besonders genussvoll zubereiten?
Alles ist möglich. Vom Wachtelei über saisonale Fische und ganze Rücken bis zur mediterranen Küche.

Was schätzen Sie am Feuerring im Vergleich zu normalen Grills?
Primär natürlich, dass beim Feuerring aufgrund des schonenden Garens keine krebserregenden Stoffe erzeugt werden. Zudem merke ich als Koch den Produkten beim Feuerring an, wie gut sie sich entfalten: So quillt der Lachs nicht raus und die Vitamine sowie die Omega-3-Fettsäuren gehen nicht verloren.

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Was sagen Sie zum speziellen Lebensgefühl – Achtsamkeit, Langsamkeit, Geselligkeit, Genuss –, das der Feuerring verkörpert?
Damit kann ich mich voll und ganz identifizieren. Man sollte sich wieder Zeit nehmen, um das Essen zu geniessen, und nicht schnell-schnell etwas runterschlingen.

Sie haben mehrere Rezepte für den Feuerring entworfen, zum Beispiel auf Chorizo-Öl karamellisierte Jakobsmuscheln, Tomahawk Angus Steak Surf & Turf und Prime-Kalbskotelett mit Apfel-Semmelknödeln und Tomatenchutney. Wie sind Sie darauf gekommen?
Ich habe diverse Ideen gehabt und geschaut, welche Gerichte, die ich sonst esse, auch gelingen. In der Küche ist die Menükreation viel komplizierter; man braucht zehn Pfannen, acht Bretter und so weiter. Mit dem Feuerring klappen die Rezepte einfacher und besser.

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Vielen Dank für das Interview. Fotos Copyright by Feuerring

 


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