James Banasiak: Sinnlichkeit und Straßenstaub

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Helmut Newton prägte wie kein anderer zuvor die Aktfotografie. Das Besondere daran ist, dass Aktfotografie mit zu den schwersten Themengebieten eines Fotografen gehört. Man muss den Modellen ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit geben, dass sie vor der Kamera gewohnt agieren können. Dann kommt natürlich auch die kreative und künstlerische Komponente dazu. Wenn man nicht aufpasst, wird aus dem Akt schnell ein Drama.

„Ich habe es immer vermieden, im Studio zu fotografieren. Eine Frau verbringt schließlich nicht ihr Leben damit, vor einem weißen Papierhintergrund zu sitzen oder zu stehen. Obwohl es meine Arbeit nicht gerade erleichtert, ziehe ich es vor, mit meiner Kamera hinaus auf die Straße, an öffentliche wie private Orte zu gehen – Orte, die oft nur den Reichen zugänglich sind. Solche Orte, die dem Fotografen normalerweise versperrt bleiben, haben mich von jeher besonders gereizt.“ – Helmut Newton: Work

Es gibt nur einen sehr schmalen Pfad zwischen einem vulgären und einem künstlerischen Aktportrait. Jemand, der damit sehr gut umgehen kann, ist James Banasiak. Auch die Straßenfotografie von Banasiak ist lebendig. Sie führt den Betrachter weit weg von zu Hause und lässt ihn träumen, ob in schwarz-weiß oder in Farbe. Wer den Alltag vergessen möchte, ist in seiner Bilderwelt gut aufgehoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright by James Banasiak

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