James Law Cybertecture wollen Menschen in Betonrohren wohnen lassen


Nicht nur in Berlin kennt man das Problem, nahezu jede Großstadt der Welt ist davon betroffen: Der Wohnraum wird immer knapper, die Vermieter immer geiziger, und es wird zunehmend schwierig, ein leistbares Dach über dem Kopf zu finden. Zahlreiche kluge Köpfe haben sich schon damit beschäftigt, der Not ein Ende zu bereiten. Einen weiteren Ansatz liefert das Büro James Law Cybertecture aus Hongkong mit dem OPod Tube House.

In der asiatischen Metropole scheint die Wohnproblematik besonders arg zu sein, kostet eine Wohnung mit einem Schlafzimmer doch durchschnittlich 1.700 Euro im Monat. Die Basis für das OPod Tube House sind die Betonrohre, die sowieso beim Hausbau verwendet werden. Die haben einen Durchmesser von 2,5 Metern und bieten damit genügend Platz für ein Zimmer. Dank ihrer Form sind die Rohre ganz leicht stapelbar und passen sich so in Lücken im Städtebild ein.

James Law Cybertecture provides acclaimed leading edge design in architecture, interior design, masterplanning, consulting, technology & industrial design, artwork production and design & build services for private, corporate and institutional clients around the world. Completed projects of wide range of types and complexity are located internationally including Hong Kong, Dubai, Abu Dhabi, Moscow, Mumbai, New Dehli, Abidjan and Beijing. By adopting an innovation approach in all projects we undertake whether architecture, interior design, design & build, art sculpture, technology & industrial design or consulting, we aim to bring originality and X-Factor. James Law Cybertecture is a Registered Architecture Practice of Royal Institute of Architects and Hong Kong Institute of Architects“















2 Kommentare

  1. Wo bleibt da das Mensch sein? Aus pragmatischen Erwägungen mit Sicherheit in interessanter Ansatz – fragt sich nur, in welche Richtung sich das dann entwickelt? Werden das die neuen Slums von morgen? Oder arbeiten hier Menschen, die am Wochenende Ihr Haus und Familie im Grünen haben? So oder so – das Mensch sein fällt unter den Tisch. Birgit Strehlow

  2. „Der Wohnraum wird immer knapper, die Vermieter immer geiziger, und es wird zunehmend schwierig, ein leistbares Dach über dem Kopf zu finden. Zahlreiche kluge Köpfe haben sich schon damit beschäftigt, der Not ein Ende zu bereiten“ – so einfach ist das.

    Anstatt Banken und alle anderen Kraken in die Schranken zu weisen, werden für die noch gebrauchten Untertanen futuristische Steinzeit-Höhlen-Lösungen entwickelt, aus Betonröhren, in denen sonst unterirdisch Ratten und anderes Ungeziefer vegetieren.

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