Jane Qing fotografiert ein verlassenes Fischerdorf in China

Architektur - 2. Aug. 2015 von Andreas // 2 Kommentare

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Wenn wir an Städte und Dörfer denken, haben wir steinerne Fassaden und reges Leben vor Augen. Was passiert, wenn die Bewohner eine Siedlung verlassen, zeigt die Fotografin Jane Qing in einer beeindruckenden Bilderserie. Auf der chinesischen Insel Gouqi, die zum Archipel Shengsi in der Mündung des Qiantang-Flusses gehört, hat sie ein verlassenes Fischerdorf entdeckt, das allmählich von der Natur zurückgeholt wird.

Die Häuser sind verfallen und fast komplett mit Ranken bewachsen, und an manchen Ecken erkennt man nur mit viel Fantasie, das hier mal Menschen gelebt haben. Qing beschreibt das Dorf als „den Traum, den der ‚Zauberer von Oz’ träumt“. Das Archipel ist auch heute noch der größte Fischlieferant für ganz China, auch wenn sich der Fokus so langsam in Richtung Schiffbau und Tourismus verlagert. Jane Qing stammt aus Shanghai.

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Copyright by Jane Qing (via)


2 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Christian sagt:

    Die Natur holt sich alles wieder zurück. Da hat die Urbanisierung doch positiven Effekt gehabt, sonst hätten wir jetzt nicht diese Bilder.
    Jetzt stellt sich nur die Frage, wie lange dieses Entwicklung von einer Stadt bzw. Dorf gedauert hat, um schon so verschlungen zu sein.

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