Japanische Architekten transformieren illegalen Sexshop in Galerie


Kann Architektur sexy sein? Diese Frage kann an dieser Stelle zwar nicht beantwortet werden. Das Unternehmen „Persimmon Hills Architects“ aber zeigt wenigstens, dass man keine Angst vor der Welt des Rotlichts hat. So hat die Company aus einen früheren illegalen Sexshop im japanischen Koganechou, einem Stadtteil von Jokohama, im Rahmen eines Projekts eine Kunstgalerie und ein Studio gemacht. Auf nur knapp 20 Quadratmeters haben sich die beiden Architekten Yusuke Kakinoki and Shuhei Hirooka künstlerisch „ausgetobt“.

Hintergrund des Projekts unter dem Namen „Cut in Koganechou“: Es war Bestandteil des renommierten Koganecho Bazaar. Besagtes Kunstfestival findet bereits seit dem Jahr 2008 erfolgreich statt. Der ehemalige Sexshop wurde zu einem Openair-Ausstellungsort, der sich aus zwei Bereichen zusammensetzt. Diagonale Wände sorgen nach dem Umbau für eine ungewöhnliche Optik. Nach Aussagen der Architekten war das Ziel, beim Blick von der Gebäudefront aus eine besondere Tiefe zu erreichen. Mission geglückt, wie aktuelle Fotos des Szenarios zeigen. Fußgänger werden auf jeden Fall einen Blick riskieren, wenn sie das Gebäude passieren.












(via)

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