„Jelani“ – Elefanten-Mural rückt bedrohte Tierarten in den Fokus

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Der Afrikanische Elefant belegt Platz 1, wenn es um die größten Landtiere der Welt geht – dicht gefolgt vom Flusspferd und dem Breitmaulnashorn. Doch die gleichen Tiere stehen auch ganz oben auf der roten Liste. Der Handel mit begehrten tierischen Rohstoffen wie Elfenbein, sei es für Schmuck, Schnitzereien oder „medizinische“ Zwecke, führt dazu, dass Elefanten und Nashörner ihre Stoßzähne, Hörner und – in der Regel auf brutale Weise – auch ihr Leben lassen müssen. Obwohl der Export dieser Materialien illegal ist, sterben nach wie vor Tiere. Ein weiteres Problem für die Dickhäuter und andere große Landsäuger ist der fortschreitende Lebensraumverlust durch groß angelegte Monokulturen und andere nicht standortgerechte Landwirtschaftsprojekte sowie durch menschliche Siedlungen und Straßenbau. Zwischen 2007 und 2014 haben Wilderei und der Verlust von Lebensraum etwa 144.000 Elefanten das Leben gekostet.

Der britische Street Artist SonnySundancer macht in seiner Wahlheimat Südafrika derzeit mit einem neuen Mural auf die prekäre Lage der Elefanten aufmerksam. In Anlehnung an die Größe der Dickhäuter trägt das Mural, das an einer Hauswand in Johannesburg zu bewundern ist, den treffenden Namen „Jelani“, was auf Suaheli soviel wie „mächtig“ bedeutet.







(via)

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