Jessica Tang stickt erotische Motive


Vor allem ältere Menschen haben öfter Stickereien als Dekoration an ihren Wänden hängen. Wenn sie ihre Wohnungen mit den Werken von Jessica So Ren Tang schmücken, dann wird wohl ab und zu ein Gast erröten. Denn die Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln stickt gerne Frauen in Unterwäsche, die sich noch dazu gerne in erotische Posen werfen. Die Haut ist allerdings nicht als solche zu erkennen, stattdessen sind die Körper mit Blumenmustern überzogen.

Mit den Arbeiten beschäftigt sich Tang auch mit der Zwiespältigkeit, die sich durch ihre Identifikation mit zwei sehr unterschiedlichen Staaten ergibt. Wegen der denkt sie nämlich regelmäßig über ihre kulturelle Identität nach. Im Jahr 2013 hat sie am Mills College im kalifornischen Oakland ihren Bachelor in Kunst gemacht, im gleichen Jahr waren erstmals Werke von ihr in Ausstellungen zu sehen. Zudem erhielt sie von ihrem College eine Auszeichnung für ihre exzellenten künstlerischen Arbeiten.

With embroidery, I explore my Asian-American born identity-the dualism of being too Asian to be American, and too American to be Asian.

In my object series, I recreate familiar Asian American objects that take on the visual identity of the original object but reject said identity due to its material.“






(via)

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