Jo Broughton fotografiert verlassene Porno-Filmsets

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Um ihr monatliches Einkommen aufzustocken, arbeitete Jo Broughton während ihres Studiums als Putzfrau. So unspektakulär, wie es sich anhört, war dieser Nebenjob gar nicht, denn Jos Auftraggeber war der Besitzer eines Pornostudios. Für die Künstlerin ein Ort der Inspiration, denn so hatte sie nach Drehschluss Zugang zu den Filmsets und konnte die Orte des Geschehens genauestens dokumentieren. Dabei ist diese Fotoserie entstanden, die uns zeigt, was von den wilden Sexfantasien eigentlich bleibt – nämlich zerknautschte Laken und allerlei Körperflüssigkeiten.

Es braucht gar nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Hauptdarsteller hier ordentlich zur Sache gegangen sind – Klischees wie die Schule oder das Krankenzimmer sind genauso dabei wie das eher irritierende Militärcamp. Aber man will ja auch nicht behaupten, dass Pornos einfach gestrickt wären … Erfahrt auf der Website der Fotografin mehr zum Projekt „Empty Porn Sets“.

As a cleaner I saw the sets in the cold light of day and picking up and cleaning the mess was a bit like being in a crime scene. Dealing with the inevitable bodily fluids made me feel my own humanity and then the vunerability of the models who had performed for the camera that day. In the end, though, I was learning my craft, trying to understand light and how to photograph really well.





Copyright by Jo Broughton (via)

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