K.o.-Tropfen nachweisen: Studentin erfindet Armband als Teststreifen – jetzt bei dm

Seit 2002 ist Gamma-Hydroxy-Butyrat (GHB), der Wirkstoff in K.o.-Tropfen, verboten. Getarnt als Reinigungsmittel kommt man im Netz dennoch an den Stoff, der der Grund ist, warum du Getränke nicht unbeaufsichtigt stehenlassen solltest. Träufelt jemand K.o.-Tropfen ist den Drink, geht man keinesfalls sofort k. o., sondern wirkt erstmal ziemlich betrunken und wird vollkommen wehrlos. Was nach der Bewusstlosigkeit zurückbleibt, ist ein massiver Filmriss. Die farb- und geruchlose Substanz hingegen lässt sich schon Stunden nach dem Aufwachen nicht mehr nachweisen. Das macht die narkotisierenden Tropfen, die auch als „Date-Rape-Droge“ bekannt sind, so gefährlich.

Damit es erst gar nicht zum bösen Erwachen kommt, hat eine Studentin einen Teststreifen entwickelt, der in Form eines Festivalbändchens daherkommt. Den Anstoß dazu hat der Fall einer Freundin gegeben, der bei einem Stadtfest K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt worden sind. Als sie am nächsten Morgen unbekleidet in einem Park aufgewacht ist, hat ihr die Erinnerung an den Vorabend gefehlt. Ärzte haben jedoch noch Rückstände von GHB feststellen können.

Der von Kim Eisenmann kreierte Teststreifen Xantus erlaubt den Check von zwei Getränken. Einfach ein paar Tropfen des Drinks auf das Armband träufeln und abwarten. Färbt sich das Feld innerhalb von zwei Minuten blau, sind K.o.-Tropfen im Getränk. Vom Teststreifen, den es bereits im dm-Onlineshop gibt, geht zudem womöglich bereits durch das Tragen eine abschreckende Wirkung aus. Die Erfinderin Kim Eisenmann möchte jetzt weitere Vertriebspartner ins Boot holen, darunter Veranstalter und Bar-Besitzer.

(via) Copyright Xantus I DM I Teaser Screenshot Instagram

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