Ka-BOOOOM! Explosive Hochgeschwindigkeitsfotografie

klonblog-005-Jon Smith

Als ich die Bilder von Jon Smith sah, stellte sich mir sofort eine Frage: Was für eine Lichtquelle nutzt er? Warum das wichtig ist? Nun, eigentlich könnte man denken, dass man halt einen Blitzkopf aufstellt, ihn per Synchro-Kabel mit der Kamera verbindet und dann auslöst. Soweit so gut. Wäre da nicht die Blitzsynchronzeit. Das ist die Zeit, die die Kamera als eine Art Grenze hat, wenn es um schnelle Verschlusszeiten geht.

Ich habe eine uralte Low-Budget Kamera. Dort beträgt die Blitzsynchronzeit 1/200 Sek. Teurere Kameras schaffen 1/250 Sek. Aber dann ist auch schon Schluss. Stelle ich also an meiner Kamera z. B. 1/500 Sekunde ein, so wird ein schwarzer Streifen auf dem Bild zu sehen sein bzw es wird komplett dunkel sein. Einfach, weil der Verschluss sich nicht so schnell bewegen kann. Bei diesen Aufnahmen dürfte eine Verschlusszeit von ca 1/2000 Sek nötig sein. Die einzige Lösung wird sein, er hat eine Art Standlicht, was so hell ist, dass es die Szene ausleuchtet und er blitzunabhängig arbeiten kann. Habt ihr vielleicht ne andere Theorie? Habt ihr solche Aufnahmen selber schon einmal gemacht? Wenn ja, wie?

 

 

 

 

 

 

(via)

Copyright by Jon Smith

7 Kommentare

  1. Ich meine mich aus meiner Zeit als Fotografin zu erinnern, dass man für so etwas einen Stroboskopblitz benötigt, also ein Blitz der ultraschnell hammermäßig hineinblitzt …

  2. Hallihallo, das ganze ist unabhängig von der Snychrozeit.
    Es kommt auf die Abbrennzeit des Blitzes an…..
    Mit einer Broncolor-Anlage ist dies möglich oder mit einem Hensel SpeedMax
    Ebenfalls mit stinknormalen Aufsteckblitzen,
    da diese eine Abbrennzeit von 1/800 – 1/26500 oder noch kürzer aufweisen.
    Die jeweilige Abbrennzeit ist abhängig von der Stärke des Blitzes.

    Falls ihr noch mehr wissen möchtet lest euch einfach in Google mal etwas über Abbrennzeiten durch.

    MFG M

  3. Moin moin,
    Es gibt außerdem Funkauslöser die den Hss Modus unterstützen, also bis zu einer 1/8000s gehen. Sagt zumindest Martin von Krolop und Gerst ;)

  4. Eigentlich ganz einfach…

    Stockdunkler Raum, Kamera auf 10 Sekunden Belichtungszeit, und während man Sachen kaputt kloppt den Blitz auslösen.

    Umso kürzer die Blitzabbrennzeit, desto besser wird die Bewegung natürlich eingefroren ;)

    Liebe Grüße!

  5. Blitzabbrennzeit von 1/26500stel Sekunde. Wahnsinn. Die Koordination des Auslösevorganges von Explosion über Schallsensor über elektrischen Impuls zu Auslöser dauert sicher ein Vielfaches dieser Zeit! Ich habe aber gestern bei Spiegel.de Bilder von Wellen gesehen, die auch gestochen scharf waren, und Wellen oder Tropfen sind sicher ähnlich schnell wie die hier gezeigten Aufpralle oder Explosionen.

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