Kampagne: Beurteilt nicht nach ihren Kleidern

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Es ist gesellschaftlich irgendwie so festgehämmert, dass man Menschen nach dem beurteilt, was sie tragen. Kleider machen ja angeblich Leute. Dass das nicht immer stimmt, ändert nichts daran, dass wir doch immer wieder unser jahrelang geschultes Beurteilungsmuster anwenden, wenn wir andere Menschen betrachten. Ziemlich clever hat Theresa Wlokka von der Miami Ad School in Hamburg dieses Thema aufgegriffen.

Für eine Kampagne für Terre des Femmes hat sie pure, ungeschönte Bilder eines Fußes, Dekolletés und Beins mit Maßeinheiten versehen. Von der prüden Zugeknöpften bis zur offenherzigen Prostituierten: Je nach sichtbarem Hautanteil ist messbar zu erkennen, was die Frau mit der Wahl ihrer Kleidung mitteilen möchte. Nicht. Denn das Motto der Kampagne ist: „Don’t measure a woman’s worth by her clothes.“ Geniale Idee, wie ich finde.




(via)

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