Karen und die dänische Tourismusbehörde

Wie auf dem Blog von Cultstyles sehr treffend betitelt: „Es fault im Staate Dänemark!“ , muss man sich bei dieser Form von Werbung wirklich an den Kopf fassen!
Was war passiert: Vor ca. einer Woche ist auf YouTube ein Video (siehe unten) aufgetaucht, welches anscheinend von einer jungen, dänischen Mutter namens „Karen“ aufgenommen worden ist, in dem sie den Vater des in ihren Händen strampelnden Kindes sucht. Darin erzählt sie, wie sie vor einiger Zeit einem einsamen Touristen in Dänemark über den Weg gelaufen ist, dieser sie kurz geschwängert hat, er abgehauen ist, und sie nun das von ihm stammende Kind namens „August“ zur Welt gebracht hat (sinngemäss).

Bis dahin denkt man noch: Eine tolle und mutige Aktion von Karen, den Vater per Video übers Internet zu suchen, und somit auch die Möglichkeiten, die das Web nun mal bietet, auch auszunutzen.

Jetzt aber ist herausgekommen: Karen heisst gar nicht Karen, der Vater des kleinen Kindes auf ihrem Arm wird gar nicht gesucht, und das Video wurde nicht von irgendeiner jungen Mutter, sondern von der dänischen Torusimusbehörde aufgenommen und veröffentlicht.

Bitte was? Geht es dem Tourismus in Dänemark so schlecht, dass man nun schon damit Werbung machen muss, dass jeder einsame Mann dort oben ohne Probleme ein kleines romantisches Abenteuer erleben kann? Mit Kinder zeugen inklusive? Na ob man damit die richtige Zielgruppe anspricht ist zu bezweifeln…!

Aber man muss sagen … die schauspielerische Leistung von „Karen“ ist schon beeindruckend. Bin nicht im Entferntesten auf die Idee gekommen, als ich das Video gesehen habe, dass dahinter auch nur irgendeine Interessensgruppe steckt … und schon gar nicht die Tourismusbehörde von Dänemark!

http://www.youtube.com/watch?v=1HCPV3-bPXQ

1 Kommentar

  1. Verrückte Sachen gibt’s, das hätte ich hier auch nicht geglaubt, dass es sich um eine fingierte Geschichte handelt. Und so richtig witzig finde ich es auch nicht, aber immerhin kann man es als gewagte und „kreative“ Idee abstempeln. Nunja…

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