„Kevin – Allein zu Haus“: Wie wahrscheinlich ist es, einem 8-Jährigen lebend zu entkommen?


„Kevin – Allein zu Haus“ ist der Weihnachtsfilmklassiker schlechthin. Wer hat ihn dieses Jahr nicht gesehen? Bei mir gehört er jedenfalls alle Jahre wieder zum obligatorischen Festtagsprogramm. Doch eine Frage hat mich seit der Erstveröffentlichung im Jahr 1990 immer wieder beschäftigt: Wie realistisch ist der Streifen für die ganze Familie eigentlich?

Blitzeinschlag, Stromausfall, Wecker tot, verschlafen, Stress und Kind vergessen – das will mir ja noch eingehen, aber wie sieht es mit den Fallen aus, die der 8-jährige Kevin seinen ungebetenen Gästen stellt? Nicht nur, dass der junge Mann, der zu Beginn des Films als absolut unselbstständig dargestellt worden ist (Er kann nicht mal seinen Koffer selber packen), in nur kürzester Zeit den Haushalt schmeißt, nein, er heckt auch noch einen genial-perfiden Plan gegen die Banditen Marv und Harry aus, um sein Haus zu verteidigen. Kevin vereist den Treppenaufgang zum Haus, bringt den Türknauf zum Glühen, vermint Keller, Wohnzimmer und Flur mit Kleber und Nagel, Christbaumschmuck und Matchboxautos am Boden, um zum eigentlichen Todesschlag mit an Schnüren aufgehängten Farbdosen auszuholen.


Wer würde all diese Gemeinheiten außer dem offenbar untotbarem Gangster-Duo Harry und Marv überleben? Das hat sich der gewiefte und wissenschaftlich interessierte Jake Roper von Vsauce3 auch gefragt. Mithilfe eines Dummys geht er den Folgen des erhitzten Türknaufs, dem ins Gesicht krachenden Farbtopf und der Brechstange gegen die Brust auf den Grund. Ein Mordsspaß!

Could You Survive Home Alone?

(via)

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