KlonBlog auf Tour: Der neue Kobold Saugwischer von Vorwerk


Die Einladung von Vorwerk verhieß: „Aus zweifach mach einfach“. Ich machte mich auf den Weg nach Hamburg, um herauszubekommen, was das beuteten sollte. Für „einfach“ bin ich immer zu haben. Besonders, wenn es um den Haushalt geht.

In der Location angekommen gab es immer noch keinen Hinweis darauf, um welches Produkt es gehen würde. Dafür musste ich eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben und versprechen, bis zum 26. Februar niemandem zu erzählen, was ich gleich hier zu Gesicht bekommen würde. In der Geheimniskrämerei kann man von Vorwerk richtig was lernen.


Bei einem Cocktail konnte ich vor der Veranstaltung kurz mit dem Chef-Designer Uwe Kemke smalltalken. Ehrlich gesagt hatte ich mir den Chef-Designer von Vorwerk deutlich jünger vorgestellt. Böses Klischeedenken, das aber für die Jugendlichkeit des Vorwerk-Designs spricht. Wieder einmal zeigt sich, dass Erfahrung, wenn sie mit der Bereitschaft einhergeht, Neues zu wagen, von großem Vorteil für ein Unternehmen sein kann.

Es ging los mit einer kurzen Unternehmensvorstellung. Wusstet ihr, dass es Vorwerk seit 1883 gibt und dass sich das Unternehmen noch immer im Familienbesitz befindet? Ist das nicht sympathisch? Irgendwas machen die offenbar richtig.


Dann wurde das Geheimnis endlich gelüftet: Heute sollte es um das neue Modell des Saugwischers, den Kobold SP600, gehen. Deshalb „Aus zweifach mach einfach“, logisch. Vorwerk hat seinen ersten Saugwischer, den SP530, im Jahr 2012 auf den Markt gebracht. Die eher schüchterne Absatzplanung des Unternehmens wurde innerhalb der ersten Wochen gesprengt. Der Saugwischer erfreute sich von Anfang an sehr großer Beliebtheit und wurde seither 2 Mio. mal weltweit verkauft. Auch die anwesenden Blogger, die sich das Vorgängermodell zugelegt hatten, gerieten direkt ins Schwärmen.


Und natürlich hat das neue Modell noch mehr zu bieten als sein Vorgänger. Der SP600 hat einen eingebauten Wassertank, in den 260 ml Wasser und 3 ml Koboclean Reinigungsmittel passen. Mit dieser Mischung wird das Tuch automatisch befeuchtet, es sind hierfür keine manuellen Handgriffe mehr erforderlich. Durch die automatische Befeuchtung kommt der Saugwischer viel weiter als das Vorgängermodell, er schafft nun 60 m² (statt vorher 20 m²).

Der neue Kobold SP600 Saugwischer – Vorwerk Kobold

Der Clou am Bodenwischer von Vorwerk: es gibt keinen Schmutzwassertank. Sämtliches Wasser wird nebelfeucht auf dem Boden verteilt und verdunstet ruckzuck. Wieder ein Arbeitsschritt weniger. Und damit ich gar nicht mehr mit dem „Dreck“ in Berührung komme, hat Vorwerk auch das Ein- und Ausspannen des Tuches vereinfacht. Die Trägerplatte kann quasi im Stehen per Fußdruck ausgetauscht werden. Das Tuch kommt dann einfach bei 60 Grad in die Waschmaschine und ist beim nächsten Mal wieder einsatzbereit. Ich bin nicht sicher, ob das Tuch nach jedem Wischen gewaschen werden muss. Viel Dreck bleibt ja eigentlich nicht, da der grobe Schmutz vorher eingesaugt wird. Wir werden das noch für euch testen, sobald wir ein Testgerät zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Kurz zum Tuch selbst: es besteht aus Microfaser-Garnen, die zusammen eine Länge von 600 km ergeben. Genug Oberfläche also, um dem Schmutz so richtig zu Leibe rücken zu können. Da das Tuch mit oszillierenden Bewegungen über den Boden geht und an der Seite etwas übersteht, kommt man mit dem Bodenwischer bis an den Rand. Kein Millimeter bleibt trocken. „Das stellt einen großen Vorteil gegenüber anderen Konzepten, wie beispielsweise der Walzentechnologie, dar“, erzählt uns Guido Surmund, der Produktmanager von Vorwerk. „Außerdem wischt der SP600 streifenfrei. Selbst Fugen werden problemlos sauber.“

Vorwerk arbeitet nach wie vor mit Filtertüten und wird davon auch nicht abrücken, da sie davon überzeugt sind, dass das System für Allergiker viel besser geeignet ist. Außerdem ist das Wechseln der Filtertüten eine sehr saubere Sache. Der Kunde soll sich auf keinen Fall die Finger schmutzig machen. Bei allen Nachteilen, die Filtertüten mit sich bringen – ich bin, was Schmutz angeht, sehr empfindlich und weiß das durchaus zu schätzen. Im Hintergrund arbeitet Vorwerk übrigens bereits an einer kabellosen Kobold-Version.

Das Trio Staubsauger, Wassereimer und Wischmopp hat ausgedient: Der Kobold SP600 reinigt in Kombination mit dem Kobold VK200 Handstaubsauger oder dem VT300 Bodenstaubsauger schnell und mühelos Fliesen, Laminat, Parkett und andere Hartböden. Lästiges Bücken, Wringen und nasse Hände gehören der Vergangenheit an. Möglich machen das die innovativen Vorwerk Technologien, die Saugen und feucht Wischen in einem Arbeitsgang jetzt noch einfacher machen.“

Anschließend gab es einen Vortrag vom Chefdesigner Uwe Kemke, den ich bereits kennengelernt hatte, zur Design-Philosophie. Hierbei erinnerte ich mich wieder daran, wie erstaunt ich war, als ich das erste Mal den Kobold im neuen Design wahrgenommen habe. Für mich war ein Kobold einfach unverwüstlich grün, ein treuer Geselle, dem man nicht übelnimmt, dass er nicht der Schönste ist. Immerhin waren die Kobolde in meiner Familie alle schon 15-30 Jahre alt. Völlig egal, wie das Ding aussieht, es funktioniert. Und wird uns wahrscheinlich alle überleben. Aber falsch gedacht! Ein Kobold kann auch modern, zeitgemäß, um nicht zu sagen – fresh aussehen. Ich war ernsthaft überrascht. Heute habe ich mich an die neue Optik natürlich gewöhnt. Aber mir wurde durch den Vortrag bewusst, was für diesen Schritt vorher in einer Designabteilung abgehen muss, damit das Ergebnis so cool wird. Übrigens hat Vorwerk den German Design Award Gold 2017 erhalten. Völlig zu Recht, wie ich finde.

Das Event endete mit einer Führung durch die Elbphilharmonie. Noch ein Beispiel dafür, wie Design und Funktion eine wunderbare Einheit ergeben können, von der ganz viele Menschen etwas haben. Vielen Dank an Vorwerk für diesen schönen Tag!

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3 Kommentare

  1. Herzlichen Dank für den tollen Artikel,

    Ich bin seit Jahren Fan von Vorwerk. Die Geräte sind einfach nur spitze. Leistung, Qualität und Design sind stets gelungen, sodass die Geräte wirklich lange halten. Werde wohl noch lange Kundin des Spitzenunternehmens bleiben :)

    Gruß

    Hanna

  2. Also ich weiß nicht, halte das für eine fragwürdige Produktgattung… wenn ich den Boden (mit Wischmopp) nass aufziehe, dann muss ich entsprechend oft den Mopp auswaschen und das Wasser mehrmals wechseln, wenn ich nicht nur Dreck verteilen/verschmieren will. Das, obwohl ich vorgängig ordentlich durchgesaugt habe.

    …aber, wenn’s scheee macht.

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