KlonBlog auf Tour: Adobe stellt neuen Stockfotodienst in Berlin vor

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Gestern Abend durfte KlonBlog Gast einer ganz besonderen Veranstaltung sein: Adobe lud zu einem geheimen Event in die Monkey Bar im 25 hours Hotel Bikini Berlin ein. Während wir den fantastischen Ausblick über die Hauptstadt und den Zoo genossen, wurden wir von Adobe mit allerlei Infos über bahnbrechende Neuerungen in der Creative Cloud versorgt.

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Branchenkenner werden mitbekommen haben, dass der Softwareriese vor rund einem halben Jahr für eine stattliche Summe von 800 Millionen US-Dollar den Stockfotodienst Fotolia erworben hat. Vermutungen, dass die Bilddatenbank in die Creative Cloud integriert werden würde, wurden laut – heute hat Adobe das dann ganz offiziell hier in Berlin bestätigt.

Photoshop, InDesign, Illustrator und Co. sind gängige und wahrscheinlich sogar die am häufigsten genutzten Programme im Kreativbereich. 3,4 Millionen aktive Mitglieder im Webdienst Adobe Creative Cloud bestätigen diese Annahme. Es gibt also eine Menge Kunden, die sicher sehr interessiert an dem neuen, enormen Bilderbestand von Adobe Stock sind. Dafür sprechen auch 85 Prozent an Adobe-Nutzern unter den ehemaligen Fotolia-Kunden, eine Integration war also nur ein logischer Schritt.

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In Adobe Stock können CC-Nutzer über ihre Bibliotheken das gewünschte Bildmaterial auswählen und mit den Vorschaubildern mit Wasserzeichen arbeiten, sogar in besserer Qualität als bisher. 40 Millionen Stockbilder und Grafiken sind dank der Fotolia-Integration verfügbar. Im Software-Abo sind die Bilder jedoch nicht enthalten. 10 US-Dollar (in Deutschland 11,89 Euro) kostet ein Bild, zehn Stück pro Monat gibt’s für 30 US-Dollar (35,69 Euro) oder 750 Bilder für Einzelanwender für 237,99 Euro, rabattiert für Teamlizenz-Kunden für 190,39 Euro. Sobald man das gewünschte Stockfoto gekauft hat, wird per CreativeSync (ehemals Creative Profiles) der Austausch des Vorschaubilds durch das Original vorgenommen. Adobe Stock ist aber auch als eigenständiger Dienst ohne CC-Abo zu nutzen.

Weitere Infos und Details zu dem neuen Adobe-Highlight könnt ihr bei den Kollegen von T3N erfahren.

snygo_files003-adobe-stockFotos Copyright by Adobe (ausser die Skyline)
Vielen Dank für die Einladung an Murat von Fotolia

6 Kommentare

  1. Seit wann sind 30 $ denn 35,69 €? Bei der Software wurde immer argumentiert, dass der Mehrpreis bei Adobe für die Übersetzung der Oberfläche sei. Aber beim Verkauf von Bildmotiven fällt das ja weg?
    Eigentlich klingt es nicht so schlecht, aber solange Adobe keine vernünftigen Exit-Szenarien für sein Cloud-Modell anbietet, bleibt meine Brieftasche zu.

  2. Das Niveau der Bilder/Bildsprache selbst ist leider entscheidend und mit der Fotolia Datenbank bietet Adobe Stock dann leider nicht das ultimative (zumindest für den deutschen Markt) m. M.n. Aber ich bin gespannt auf das Zusammenspiel der Software. Für „mal eben schnell einen Platzhalter suchen“ könnte es ziemlich praktisch werden!

  3. Stock, diese Bildquelle kennt man doch aus diversen Büchern und Zeitschriften. Ich sehe das eher mit gemischten Gefühlen. Zum einen wurde wieder ein Unternehmen von einem großen Softwarekonzern aufgekauft, der wie z.B. bei der Übernahme von WhatsApp durch Facebook viel mehr Macht bekommt. Zum anderen ist dies jetzt eine größere Auswahl für CC-Nutzer. Wie die Welt eben so ist.

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