KlonBlog auf Tour: Der Range Rover wird 50!

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Am 17. Juni 1970 wurde der erste Range Rover in Großbritannien vorgestellt und gründete damit ein ganz neues Fahrzeugsegment – den Luxus-Geländewagen bzw. den Luxus-SUV. Der Range Rover der First Generation bot für damalige Verhältnisse außergewöhnliche Fahrleistungen. Aus seinem 3,6-Aluminium-V8 holte der allradgetriebene Wagen 130 PS. Das war mehr als die doppelte Leistung des damaligen Land Rover und reichte, um den Wagen auf bis zu 160 km/h zu beschleunigen. Um von dieser für damalige Zeiten wahnsinnigen Geschwindigkeit wieder zum Stehen zu kommen, konnte der Luxus-SUV auf vier Scheibenbremsen zurückgreifen. Ein weiteres besonderes Feature war die Einzelradaufhängung. Andere Geländewagen hatten nur Blattfedern, so dass Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h nur etwas für sehr wagemutige Fahrer waren. Der Range schaffte damit den Spagat zwischen Geländegängigkeit und luxuriösem Reisen und setzt bis heute Maßstäbe, an denen sich andere SUV messen lassen müssen.

Range Rover Series 1 bahamagold

Die technischen Daten klangen ziemlich beeindruckend, so dass ich relativ zuversichtlich in den bahamagoldenen 1979er Range stieg, der mit seinem blubbernden V8 schon auf mich wartet. Die Probefahrt ging vom Land Rover Experience Center in Wülfrath nach Essen zum „Jaguar Land Rover Classic Center“. Kupplung gedrückt, erster Gang rein – das ging relativ einfach, so dass ich souverän vom Hof fahren konnte. Als ich dann auf der Landstraße versuchte, in den dritten Gang zu wechseln, wurde die Sache etwas komplizierter und ich erinnerte mich an die Tipps des Instruktors, mit etwas Zwischengas und Fingerspitzengefühl die Gänge einzulegen. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn von hinten ein Linienbus drängelt. Irgendwann hat es dann geklappt und ich traute mich, bis auf 80 km/h zu beschleunigen. Mehr musste nicht sein, auf der kurvigen Landstraße merke man dem Oldtimer seine 1,6 Tonnen deutlich an. Lenken und Bremsen benötigen etwas mehr Kraft als in modernen Fahrzeugen. Nach 25 Kilometern war ich froh, den alten Range sicher nach Hause gebracht zu haben. Der Wert eines solchen Modells lieg aktuell bei circa 100.000 €, Tendenz steigend!

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Range Rover Series 1 Baujahr 1979

2017 legte Jaguar Land Rover Classic die Reborn-Initiative auf. Dabei werden Oldtimer vom Hersteller selbst restauriert und wieder in den Neuzustand versetzt. Kein billiges Unterfangen, für einen Range Rover der Series 1 werden dann circa 150.000 € fällig. Für diesen Preis bekommt man aber auch einen neuen Range Rover der 4. Generation, für den Land Rover eigens eine auf 1.970 Stück limitierte Sonderedition aufgelegt hat. Der „Fifty“ wird unter anderem in drei klassische Lackfarben aus den 1970er Jahren angeboten und hebt sich durch allerlei Fifty-Motive vom normalen Range Rover ab.

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Range Rover Fifty und Range Rover Series 1

Für den Rückweg stand mir der aktuelle Range Rover P400e zur Verfügung, den wir vor anderthalb Jahren in Sölden ausführlich testen konnten. Dieser Hybrid-SUV stellt quasi das andere Ende der Evolution dar. Mit seinem Elektroantrieb fährt der Riese völlig geräuschlos und souverän aus dem Stand los, man fühlt sich wie einem Raumschiff. So lässt es sich reisen. Schade, das der Rückweg genauso so kurz war wie der Hinweg. Mit dem P400e wäre ich gerne noch ein paar Kilometer gefahren.

Vielen Dank an Jaguar Land Rover für diesen schönen Tag und weiterhin viel Erfolg mit dem Instand halten der Klassiker!

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Jaguar Land Rover.

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