KlonBlog auf Tour: Die Bebop Drone von Parrot: Kamera-Quadrocopter

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Dieser Tage war ich hier in Berlin auf dem Flughafen Tempelhof, um mir eine Neuerscheinung der Firma Parrot anzuschauen. Die Franzosen, die sich bei Nerds vor allem mit der AR.Drone 2.0 einen Namen gemacht haben, bringen nämlich Ende des Jahres den Nachfolger des Fluggeräts raus: die Bebop Drone. Und die durfte ich in der Haupthalle des stillgelegten Flughafens ein wenig durch die Lüfte gleiten lassen und mir ein Urteil über ihre Fähigkeiten bilden.

Zunächst einmal zum Wichtigsten: An Bord der Drohne befindet sich eine Kamera mit 14 Megapixeln und einem Fischaugenobjektiv. Um ein Foto zu machen oder einen Film in 1080p zu drehen, wählst du einen Ausschnitt des Bildes aus, das die Kamera erfasst. Welchen du nimmst, entscheidest du über die App Free Flight 3.0, die du auf dem Smartphone oder dem Tablet installiert hast. Mit der steuerst du die Drohne auch. Alternativ kannst du auch zum Sky Controller (Amazon-Link) greifen, der allerdings extra kostet. Der Controller verfügt über zwei Joysticks und verstärkt zudem die Reichweite von 300 Metern, die die Drohne üblicherweise hat, auf satte zwei Kilometer. Verantwortlich dafür sind WLAN-Verstärker in der Antenne des Sky Controller. Aber auch mit der App habe ich das Fluggerät in meinem Test richtig gut steuern können.

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Auffällig ist, wie extrem leicht die Drohne mit ihren gerade einmal 390 Gramm ist. Auf Wunsch kannst du die vier Propeller durch eine Hülle aus Fiberglas schützen, was 20 Gramm zum Gewicht hinzugibt. Wenn der Mini-Quadrocopter in der Luft ist, sorgen unter anderem ein 3-Achsen-Gyroskop, ein Ultraschallsensor, ein Magnetometer und ein Beschleunigungsmesser für die nötige Stabilität. Dank GPS lässt sich jederzeit die Position der Drohne ermitteln, mit Hilfe der „Return to Home“-Funktion kannst du sie ganz einfach wieder zum Ausgangspunkt zurückfliegen lassen. Zudem kannst du bei Gefahr die Rotoren per Knopfdruck abschalten.

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Was mich ein wenig gewundert hat, war, dass der Akku der Drohne nur für etwa 11 Minuten Flugzeit ausreicht. Noch dazu ist die Speicherkapazität der Videoaufnahmen auf 8 Gigabyte beschränkt und lässt sich nicht erweitern. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Parrot an einen Schacht für eine SD-Karte denkt – vor allem angesichts des Preises, der für die Bebop Drone veranschlagt ist. Der liegt nämlich bei rund 500 Euro, wobei noch einmal 400 Euro dazukommen, wenn du auch den Sky Controller haben willst. Mein Fazit: Die Bedienung der Bebop Drone (Amazon-Link)macht wirklich viel Spaß, ich würde sie allerdings nicht im Pro-Bereich einordnen (wie etwa die – dafür auch viel teurere – DJI Inspire 1 . Wenn du aber das Geld übrig hast und mit den Schwächen (kurze Flugzeit, begrenzter Speicherplatz) leben kannst, ist Parrots neue Drohne definitiv was für dich.








Fotos: Parrot.de & KlonBlog.com

5 Kommentare

  1. Die Drohne ist der Hammer, zumindest vermittel sie diesen Anschein. Mir ist nämlich nicht nur die Laufzeit des Akkus aktuell noch ein bisschen zu schwach, sondern vor allem auch der Preis ein bisschen zu hoch.

  2. Die Parrot Bebop Kameradrohne hat es echt in sich und bietet ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis. Es gibt mittlerweile auch Akkus für den Bebop, die eine Flugzeit von bis zu 22 Min. erlauben.

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