KlonBlog auf Tour: MINILiving in Shanghai

KlonBlog auf Tour: MINILiving in Shanghai 5Wofür steht für euch die Marke MINI? Ich verbinde damit ein cooles, cleveres, kleines Auto, das von Stadtmenschen gefahren wird, denen es nicht um protzige Größe und schieren Status geht. Denen hippes minimalistisches Design genauso wichtig ist wie Funktionalität und Nachhaltigkeit. MINI steht damit für einen modernen Zeitgeist, der sich auf alle Bereiche des Lebens übertragen lässt. Wie gut, dass MINI sich nicht mehr nur um das Fahren in großen Städten kümmert, sondern auch um das Wohnen. Oder vielmehr – das Leben. Wie genau sich MINILiving das Leben in einer Großstadt vorstellt, durften wir uns exklusiv in Shanghai anschauen. Hier baut MINILiving nach kleineren Projekten in anderen Großstädten den ersten vollständigen Appartementkomplex, in dem MINIs Grundideen für das Wohnen im urbanen Raum umgesetzt werden. Ganz nach dem MINI-Motto: maximale Erfahrung, kleiner Fußabdruck.

Zunächst haben wir den Fußabdruck etwas vergrößert und haben uns auf den Weg nach Shanghai gemacht. Ich war noch nie in China, daher habe ich mich auf diese Reise ganz besonders gefreut. Anderthalb Tage reisen für anderthalb Tage Aufenthalt, kann man schon mal machen. Das ist so kurz, da kommt nicht mal Jetlag auf. Auf Shanghais Straßen wird dann auch der sonst über alles erhabene Berliner ehrfürchtig. Diese Stadt ist einfach riesig. Trotzdem ist es viel leiser als in Berlin, da das beliebteste Transportmittel der Elektroroller ist. Ich hoffe sehr, dass wir da auch noch hinkommen.

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Warum hat sich MINI gerade Shanghai für das Pilotprojekt ausgesucht? Hier ist es besonders schwer, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Wie in fast jeder Großstadt stellt soziale Isolation und Vereinsamung ein großes Problem dar. So viele Menschen, aber es gibt kaum Treffpunkte für kulturellen Austausch und Begegnungen. Wenn ihr durch die Straßen von Shanghai lauft, bekommt ihr schnell ein Bild davon, wie schwer es hier sein muss, mit jemandem ins Gespräch zu kommen. Jeder starrt auf sein Handy, während er von A nach B rennt. Abends sitzen alle in ihrer kleinen Wohnung vor dem Fernseher. Die einzige Ausnahme sind die sportelnden Alten im Park. Schön anzusehen, aber wie komme ich mit den Menschen in Verbindung?

Ein Haus als Kuppler zwischen den Lebenswelten

Genau hier setzt MINILiving an. Eine alte Farbenfabrik mit fünf Gebäuden und 7600 Quadratmetern wurde zum Appartementkomplex umgebaut und ist darauf ausgelegt, möglichst viele Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Prämisse, Gelegenheiten für maximalen Austausch zwischen den Bewohnern sowie zwischen Bewohnern und Locals zu bieten, wird überall ersichtlich. MINI hat dabei intelligente Designlösungen erarbeitet, die mich wirklich begeistert haben. Vor allem die Raumaufteilung ist clever gelöst. Ein Appartement besteht aus einem möblierten Zimmer zum Schlafen und Arbeiten sowie einem Badezimmer mit Dusche. Eine eigene Küche gibt es nicht, die teilt sich jede Wohneinheit mit jeweils drei weiteren Einheiten. Der Clou dabei – alle Appartements sind mit dieser Küche verbunden und können durch verschiebbare Wände zur Küche hin geöffnet werden. Ist der Bedarf an Kommunikation gedeckt und mehr Privatsphäre gewünscht, wird die Wand einfach wieder zugeschoben. Die Wohneinheiten sind relativ klein, wirken dadurch sehr wohnlich und gemütlich. Die Küche hingegen ist sehr groß und geräumig. Dass hier lebhafte Küchenpartys, wilde Kochevents und hitzige Diskussionen bis spät in die Nacht stattfinden werden, kann man sich sofort bildlich vorstellen. Wie in einer riesigen WG, aber ohne den Ranz. Denn selbstredend sind alle Räume bis ins Detail unfassbar schön designed.

Der Sharing-Gedanke wird ganz groß geschrieben

Nicht nur die Küche wird geteilt. Es wird einen Working Space und Meeting-Räume für das Arbeiten in kommunikativer Atmosphäre geben. Außerdem werden den Bewohnern ein Fitnessstudio, ein SPA-Bereich, ein Karaoke-Raum und ein kleines Kino zur Verfügung gestellt. Auf dem Dach wird ein Garten angelegt, in dem man sitzen und essen kann. In dem Gebäudekomplex wird es sogar ein paar kleine Geschäfte und Restaurants geben. Um die Stadt zu erkunden, steht eine Sharing-Flotte aus MINIs zur Verfügung. Damit das Anwesen kein Mikrokosmos wird, gibt es auch Räumlichkeiten, die für jedermann frei zugänglich sein werden. MINI hat wirklich an alles gedacht.

Einzige Voraussetzung: Open your mind!

Der führende Architekt und Creative Lead von MINILiving, Oke Hauser, hat eines immer wieder betont, als er uns durch die Räumlichkeiten geführt hat. Du musst open minded sein, um hier reinzukommen. Ohne einen offenen Geist und Toleranz wird diese Art des Zusammenlebens nicht funktionieren. Gleichzeitig wird viel Wert auf Diversifikation gelegt. Möglichst bunt und vielseitig soll es werden, um den Raum für Inspiration, neue Ideen, interessante Erfahrungen und vielseitige Erlebnisse zu öffnen. MINI wird daher eine Auswahl der Leute treffen, die tatsächlich eines der 45 begehrten Appartements beziehen dürfen. Möglichst unbürokratisch soll die Anmietung erfolgen und auch für kürzere Zeiträume möglich sein. Auch das ist ein Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist. Wer nur ein paar Monte in Shanghai verbringen möchte, landet meist im Hotel, da die Mietlaufzeiten unflexibel sind. Auch da macht Shanghai keine Ausnahme von anderen Großstädten.

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The original Mini car was built in 1959 for city life – small in size, but big in statement. With MINI LIVING, we are translating our original design ethos into co-living quarters globally: iconic design, landmark buildings, in the most exciting cities around the globe. First stop: Shanghai.

Oke Hauser beschäftigt sich seit Jahren damit, wie man unkonventionelle Lösungen für das Leben in der Stadt schaffen kann, die kulturellen Austausch auf wenig Platz ermöglichen und dabei die größtmögliche Freiheit für jeden bewahren. Und umweltverträglich soll es auch noch sein. Keine leichte Aufgabe. Doch bei MINILiving hat Hauser gezeigt, wie man mit cleverem Design diese widersprüchlichen Anforderungen unter einen Hut bringen kann. Hut ab! In New York und in Berlin sind weitere Projekte dieser Art geplant. Dabei, betonte Hauser, wird das Konzept nicht einfach kopiert, sondern an die jeweilige Stadt und die individuellen Anforderungen angepasst. Ich bin besonders gespannt, was sich MINILiving für Berlin einfallen lässt. Hoffentlich vergessen sie hier den Karaoke-Raum nicht! Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten.

Co-Living als Zukunft des urbanen Lebens? Na hoffentlich!

Mir gefällt an MINI-Living vor allem, dass bei Architektur und Design der Mensch im Vordergrund steht. Er soll in den widrigen Umständen, die eine Großstadt mit sich bringt, einen möglichst natürlichen Lebensraum vorfinden, in dem er die Möglichkeit hat, sich mit den Menschen um ihn herum zu verbinden. Wir sind soziale Wesen und Isolation macht uns krank. Die Vorstellung, in einer fremden Stadt allein in einem Hotelzimmer zu sitzen, ist doch mehr als gruselig. Aber auch in der eigenen Stadt besteht die Gefahr, zu vereinsamen. Stellt euch vor, wie viele Menschen man beim Co-Living kennenlernen kann, welche Dynamiken hier entstehen werden, wie viele einmalige Erlebnisse dort möglich sind. Und will ich meine Ruhe haben, schieb ich meine Wand einfach zu. Das ist genial. MINI versteht mich.

Vielen Dank an MINI für diese Einladung und die erlebnisreiche Reise!

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