KlonBlog auf Tour: Mit dem Wayscral E-Bike Sporty 645 über Stock und Stein durch die Großstadt

Als uns die Anfrage von A.T.U erreichte, dachte ich zunächst, es ginge um Autos. Seit Jahren bringe ich meinen fahrbaren Untersatz zur Filiale in Lichtenberg. Diesmal fuhr ich jedoch nicht auf vier Rädern vom Gelände, sondern saß auf einem Zweirad. Auto-Teile-Unger hat jetzt nämlich auch E-Bikes oder, um genau zu sein, Pedelecs im Angebot, die auch ohne Führerschein gemäß StVZO für die Straße zugelassen sind.

Warum für die KlonBlog-Touren immer weiter schweifen? Schon Goethe wusste: „Sieh, das Gute liegt so nahe.“ So hat uns das elektrisch unterstützte Mountainbike Wayscral Sporty 645 für zwei Wochen quer durch Berlin transportiert.

Wayscral Sporty 645 im Test – A.T.U

(Sorry, der Ton ist nicht der beste, war doch etwas zu windig…)

Mit seinen täglichen Touren durch den Prenzlauer Berg bekam Hajo ein gutes Gefühl für die Reichweite des Bikes. Eine Ladung reicht für etwa 45 Kilometer oder, in seinem Fall, für zwei Tage entspanntes Radeln, ohne groß in die Pedale zu treten. Doch ein Mountainbike – elektrisch oder nicht – ist doch für Größeres bestimmt, als nur durch die Szenebezirke des dicken Bs geführt zu werden. Also ließ er sich von dem Mountainbike mit 36 V Heckantrieb die innerstädtischen Berge hinauftragen. Weiter ging es durch den Pankower Wald in Schönholz und wieder zurück ins schöne Friedrichshain – und das alles mit einer Akkuladung.

Beim alten Schlachthof haben wir ihn für ein kleines Testvideo aufgehalten. Der Kerl war ja kaum zu bremsen! Und wollte eigentlich direkt weiter zur Rummelsburger Bucht und nach Alt-Stralau. Doch jetzt wurden erst einmal die mechanischen Scheibenbremsen von Tektro Aries getestet und für gut befunden. Wer jedoch durch abschüssiges, unwegsames Gelände brettern möchte, könnte über hydraulische Scheibenbremsen nachdenken. Uns reicht die Standardausrüstung allemal. Die Bremsen greifen ohne zu blockieren und das ohne großen Muskelaufwand, wie auch alles andere an diesem Rad. Ähnlich schnell wie das Bike zum Stehen kommt, macht es seinem Namen Sporty alle Ehre, wenn es ums Beschleunigen geht.

An der Ampel war unser Testfahrer stets als Erster weg – natürlich auch bergauf. Beachtlich ist aber insbesondere die Zeitersparnis auf langen Strecken. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h kommt das E-Bike Sporty 645 von Wayscral schon ordentlich auf Touren. Unter ausschließlichem Einsatz der eigenen Muskelkraft komme ich wohl auf 15 km/h oder so, ohne ins Schwitzen zu kommen. Ist der Akku an, gerät beim Sporty 645 höchstens das Blut in Wallung: Jedem vom Team, der das Pedelec auf einer Teststrecke ausprobiert hat, war das Adrenalinlachen deutlich ins Gesicht geschrieben. So schnell auf einem Fahrrad unterwegs zu sein, ist schon ungewohnt, aber enorm lässig. Ein bisschen lässiger könnte hingegen der Sattel des sportlichen Zweirads ausfallen. Nach ein paar Stunden sind die Druckpunkte doch spürbar.

Überraschend angenehm war ansonsten das Treten, auch wenn der Akku einmal leer und die nächste Stromtankstelle nicht in Sicht war. Allein der Akku bringt drei Kilogramm auf die Waage und macht dieses Bike daher nicht gerade zu einem Leichtgewicht. Doch das Modell überzeugt mit einem hervorragenden Zusammenspiel der Einzelkomponenten. Die 8-Gang-Schaltung Altus von Shimano läuft flüssig und so kann man ganz einfach für die optimale Umsetzung sorgen. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen. Das Gleiche lässt sich über die hochwertige Michelin Bereifung und die SUNTOUR Gabel mit Lockout-System für eine Federung nach Maß behaupten. Besonders komfortabel ist das Akkuschloss, wenn man in der Großstadt unterwegs ist. Denn bei jedem Stopp möchte ich den Akku nicht abnehmen und mitschleppen – muss ich zum Glück auch nicht.

A.T.U bzw. Wayscral ist damit ein sportliches Citybike mit elektrischer Unterstützung gelungen, das selbst Sportmuffel in den Sattel heben dürfte. In erster Linie freuen sich jedoch Pendler über das wendige Zweirad, mit dem man auch den kürzeren Weg zur Arbeit durch den Park nehmen kann und nicht auf den asphaltierten Radweg angewiesen ist. Das wachsende Netz von Allego Schnellladestationen liefert bei Bedarf auch unterwegs die Energie für den Pedalturbo. Für Sportler liegt der Reiz am Wayscral-Bike darin, sich endlich die Strecken vornehmen zu können, die sie sich zuvor nicht zugetraut haben – der motorisierte Heckantrieb macht’s möglich. Neben dem E-Mountainbike hat Wayscral übrigens noch ein City-Rad und ein kompaktes Klapprad im Sortiment, um die A.T.U E-Bike-Offensive voranzutreiben. Vor allem für Wege innerhalb Berlins wäre das Sporty 645 eine clevere Ergänzung unseres Fuhrparks.

Das Pedelec Sporty 645 von Wayscral ist ein leistungsstarker Partner für sportliche und weniger sportliche Mountainbiker. Mit dem elektronisch unterstützten MTB können Sie sich auch an Strecken wagen, die Sie sich mit einem normalen Mountainbike nicht zutrauen würden.“

Zum Kauf gibt es den A.T.U E-Bike-Pass dazu, der praktische Tipps zur Pflege sowie die notwendigen Wartungstermine enthält. Die erste Inspektion ist übrigens gratis und die Profis in den A.T.U Werkstätten stellen das Bike auch gleich vormontiert zur Verfügung. So muss man eigentlich nur noch losfahren und Spaß haben.






Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch A.T.U.

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