KlonBlog auf Tour: Mit Jaguar beim Formel-E-Rennen in Berlin

Die Fahrzeuge aus dem Hause Jaguar haben es uns einfach angetan. Optik, Leistung, Fahrverhalten – da stimmt einfach alles. Entsprechend erfreut sind wir jedes Mal, wenn uns der britische Autobauer zu einem Event einlädt. Das letzte Wochenende stellte jedoch vieles in den Schatten. Da machte nämlich die Formel E bei uns in Berlin Station – und wir durften das Ganze aus nächster Nähe erleben.

Das Spektakel fing für Hajo und mich schon am Donnerstagabend an. Da läutete Jaguar nämlich das Rennwochenende ein und lud zahlreiche Promis und Influencer in die britische Botschaft am Brandenburger Tor ein. Für mich war allein die Location schon ein Highlight, da ich noch nie in der Botschaft war. Das war aber gar nichts im Vergleich zu den bekannten Gesichtern, die wir drinnen entdeckten. Hajo traf zum Beispiel seinen alten Kumpel Jürgen Vogel, der ja Markenbotschafter von Jaguar ist und einen I-PACE sein Eigen nennt – das macht mich schon ein bisschen neidisch. Anwesend waren auch die Schauspielerinnen Hannah Herzsprung und Anja Kling sowie die Modedesignerin Jade Jagger.

Große Freude kam bei den Gästen auf, als das Team von Panasonic Jaguar Racing präsentiert wurde – allen voran die beiden Fahrer Mitch Evans und Alex Lynn, die in der Formel E an den Start gehen. Für die nötige Frauen-Power sorgte Célia Martin, die an der Jaguar I-PACE eTrophy teilnimmt. Neben den Rennfahrern durften wir auch ihre Autos bewundern: einen futuristischen I-TYPE 3 für die Formel E und einen I-PACE eTrophy. Noch dazu waren das Serienmodell des I-PACE und der Jaguar E-TYPE Zero ausgestellt. Bei letzterem handelt es sich um eine Neuauflage des Sportwagens E-TYPE, der schon in den 1960ern für Aufsehen sorgte und ab 2021 in einer elektrisch angetriebenen Variante erhältlich sein wird.

Am nächsten Tag hatten wir das Vergnügen, mit dem I-PACE unterwegs zu sein. Wir waren zwar kürzlich schon in Köln, um den elektrischen SUV auf Herz und Nieren zu testen, aber es ist schon was anderes, damit durch die eigene Heimatstadt zu düsen. Nach der Spritztour zum Potsdamer Platz ging es im Shuttle-Bus zum alten Flughafen Tempelhof, wo die Strecke für das Formel-E-Rennen aufgebaut war. Die konnten wir erst einmal bestaunen und dann auch die Formel-E-Boliden in Action erleben. Ich muss zugeben, dass ich die Optik der Fahrzeuge richtig schön finde – sogar viel ansprechender als die der Formel-1-Autos. Als Safety Car war übrigens ein I-PACE im Einsatz, der nicht nur meinem Sohn extrem gut gefiel.

KlonBlog auf Tour in Berlin mit dem Jaguar I-Pace

Am Samstag war dann endlich der Renntag gekommen. Wir waren wieder zeitig auf den Beinen und machten uns mit unseren Kindern auf den Weg zum Flughafen Tempelhof. Dort erlebten wir das atemberaubende Event hautnah. Im Vergleich zur Formel 1 ist ein Unterschied nicht zu überhören: Die Elektromotoren geben kaum Geräusche von sich. Da fahren also 22 Rennwagen an einem vorbei, und man hört im Wesentlichen nur das Rollen der Reifen auf dem Asphalt. Wenn du schon mal bei einem Formel-1-Rennen warst, dann wirst du wissen, dass man danach erst einmal eine Weile schwerhörig ist. Da geht es bei der Formel E geräuschtechnisch schon viel entspannter zu, und man kann sich während des Rennens sogar in normaler Lautstärke unterhalten. Natürlich lässt sich vorzüglich darüber streiten, ob zu einem Autorennen unbedingt röhrende Motoren dazugehören müssen, aber ich zumindest brauche die nicht unbedingt.

Das Rennen selbst war richtig packend. Ganz toll war vor allem der Attack-Mode. Den kann jeder Fahrer für sich aktivieren, wenn er eine bestimmte Kurve außen durchfährt. Dann hat sein Fahrzeug statt 200 kW plötzlich eine Leistung von 225 kW. Weil der Attack-Mode vier Minuten anhält, ergeben sich dadurch extrem spannende taktische Möglichkeiten. Wir Zuschauer erkennen die aktivierte Extra-Power übrigens daran, dass der Kopfschutz des jeweiligen Fahrers blau leuchtet. Das hat schon fast was von einem Videospiel.

Unsere Favoriten waren selbstverständlich die beiden Jungs im Jaguar, allerdings waren die leider nicht sonderlich erfolgreich. Zwar hatte Alex Lynn im Qualifying einen respektablen fünften Platz geschafft, musste im Rennen aber sein Fahrzeug schon nach 23 von 37 Runden nach einem technischen Defekt stehenlassen. Sein Teamkollege Mitch Evans, der Mitte April das Rennen in Rom gewonnen hatte, landete auf dem zwölften Platz und bekam deshalb keine Punkte für die Meisterschaft. Für uns war das natürlich schade, hat aber das Erlebnis nur ein bisschen geschmälert. Viel zu eindrucksvoll waren die Eindrücke dieses phänomenalen Wochenendes.

2019 Berlin E-Prix | Race Highlights | ABB FIA Formula E Championship

Vielen Dank an Jaguar Land Rover für diese Einladung zu diesem Event. Es war uns eine Freude. Fotos Copyright by Jaguar Land Rover und KlonBlog.com

1 Kommentar

  1. WOW! Ich bin echt neidisch. Ich bin mir sicher, das ich im nächsten Jahr da auch hin muss. Vielen Dank für diesen Beitrag

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