KlonBlog auf Tour: Zur Formel E mit Jaguar


Dieses Mal bleiben wir in Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – Berlin. Wir sind vom Panasonic Jaguar Racing Team eingeladen worden, uns das Rennen der Formel E anzusehen, die seit 2014 nach Berlin kommt. Wer sie noch nicht kennt: Bei der Formel E fahren ausschließlich Elektrofahrzeuge, in jeder Saison finden 14 Rennen in 12 Großstädten auf allen fünf Kontinenten statt.

Für Jaguar ist es die erste Saison. Der I-TYPE ist der elektrische Rennwagen von Jaguar, mit dem das Team schon einige Erfolge erzielen konnte. Ich bin schon sehr gespannt, wie es heute für Jaguar laufen wird. Aber zunächst schauen wir uns noch an, wie Jaguar die auf der Rennstrecke gesammelten Erfahrungen genutzt hat, um ein straßenfähiges Elektroauto zu bauen – den I-PACE. Hierfür fahren wir zur Britischen Botschaft in Berlin, um am traditionellen RE:CHARGE Event teilzunehmen, das im Vorfeld eines jeden Formel E Rennens von Jaguar veranstaltet wird.


Auf dem Innenhof des Botschaftsgeländes stehen dann beide Fahrzeuge vor uns. Der Formel E Bolide I-TYPE und das I-PACE Concept Car, der erste elektrisch betriebene Jaguar. Was für ein Anblick! Das Jaguar I-PACE Concept Car gibt es aktuell als Konzeptfahrzeug.2018 wird dann die Markteinführung erfolgen.

Gut aussehen tun sie ja immer, die Autos von Jaguar. Da macht das I-PACE Concept Car keine Ausnahme. Aber die Herausforderung beim Elektroauto ist ja nicht die Optik. Sondern die Reichweite und der Fahrspaß. Dann schauen wir uns mal an, was das I-PACE Concept Car zu bieten hat: Zwei Elektromotoren mit 294 kW (400 PS) beschleunigen mit einem sofortigen Drehmoment von 700 Nm das I-PACE Concept Car in nur 4 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Das klingt doch vielversprechend!

Jaguar Racing | Unsere Zukunft in der Formel E wird elektrisierend

Und die Reichweite? Liegt bei 500 km bei durchschnittlicher Fahrweise, also recht ordentlich. Sofern man das mit der durchschnittlichen Fahrweise hinbekommt. Ist der Akku dann mal leer, lässt sich die Hightech-Lithium-Ionen-Batterie mit einem Schnellladegerät in 90 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Damit ist das Fahrzeug absolut alltagstauglich, würde ich sagen.

„Die Herausforderung bestand darin, ein Elektrofahrzeug zu konzipieren und zu bauen, das unverkennbar ein Jaguar ist – ein Fahrzeug, das unter Beweis stellt, dass Elektrofahrzeuge Fahrspaß bereiten und die Sinne anregen“, so Ian Callum, der Director of Design von Jaguar.


Neben dem Marketing-Team stehen uns auch noch der Teamchef James Barclay und die Rennfahrer Adam Carroll, Mitch Evans und Ho-Pin Tung für Fragen und Fotos zur Verfügung. Anschließend geht es für unsere kleine Truppe mit dem Jaguar-Shuttle in Richtung Tempelhof, denn hier soll in diesem Jahr der ePrix stattfinden.

Das besondere Highlight für mich: Wir dürfen in die Boxengasse und können die beiden Fahrer Adam und Mitch beobachten, wie sie mit ihren Ingenieuren die Abstimmung der Autos analysieren. Außerdem ist es wirklich interessant zu beobachten, wie jeder Handgriff der Mechaniker sitzt. Ruhig und präzise werden die Autos gewartet und für das nächste Rennen vorbereitet.


Anders als bei der Formel 1 stehen bei der Formel E zwei Rennwagen pro Fahrer zur Verfügung. Nach der Hälfte der Strecke wird der Wagen gewechselt und mit ihm die Batterie. Insgesamt werden 44 Runden um den Rennparcour absolviert. „Unsere“ beiden Fahrer haben leider etwas Pech. Mitch lässt gerät kurz nach dem Start in eine Kollision und muss gleich wieder in die Box. Adam hatte kein so gutes Qualifying, so dass er sich während des Rennens nach vorne arbeiten muss. Am Ende werden es die Ränge 16 und 18. Nichtsdestotrotz konnte Mitch Evans den Titel „schnellste Runde“ und somit die Trophäe VISA Fastest Lap für sich behaupten, zudem ergatterte das Panasonic Jaguar Racing Team einen weiteren Meisterschaftspunkt.

Insgesamt war es ein toller, gelungener Renntag bei bestem Wetter und vielen neuen Erkenntnissen für mich. Ich bin wirklich sehr gespannt auf den I-PACE und freue mich schon darauf, ihn mal fahren zu können. Vielen Dank an das Jaguar-Team für den tollen Tag und die perfekte Organisation.

 

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Ein Beitrag geteilt von Andreas Dittberner (@klonblog) am






Axel war für den KlonBlog auf Tour. Vielen Dank!
Danke an Jaguar für die Einladung zur Formel E.

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