KlonBlog testet den BMW i3 // Teil 2: Fortschrittliche Elektrotechnik

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Kürzlich durfte ich das Elektroauto i3 von BMW einem Alltagstest unterziehen und habe euch vor ein paar Tagen schon in einem ersten Beitrag die wichtigsten Infos über E-Autos gegeben. Und wie angekündigt will ich in diesem zweiten Testbericht ausführlich auf die Technik eingehen, die den i3 antreibt, bevor ich in ein paar Tagen das Design des Fahrzeugs beurteile und ein Fazit zu meinem Test liefere.

Auf der Faktenseite steht beim i3 der Elektromotor, der 170 PS auf die Straße bringt und in 7,3 Sekunden von Null auf 100 beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt, was lediglich auf der Autobahn ein wenig einschränkt. Laut Angaben von BMW liegt der Stromverbrauch bei 12,6 kWh auf 100 Kilometern, die Reichweite ist mit bis zu 330 Kilometern angegeben. Auffällig sind die großen und schmalen Reifen des i3, die dem Fahrzeug einen geringeren Rollwiderstand geben.

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Der Range Extender

Ein besonderes Highlight des Elektroautos ist der Range Extender. Dabei handelt es sich um einen 38 PS starken Zweizylinder-Reihenmotor, den BMW normalerweise in seinen Motorrollern verwendet. Zusammen mit einem zehn Liter fassenden Benzintank gibt er dem i3 zusätzliche Unterstützung, wenn der Akku kurz davor ist leer zu sein. Sinkt nämlich der Akku unter einen Stand von sieben Prozent, dann springt der Motor automatisch an und hält die Batterie auf ihrem aktuellen Ladestand. Der Benzinmotor treibt also das Auto nicht direkt an, sondern sorgt dafür, dass der Akku seine Spannung hält. Dadurch verlängert sich die Reichweite um bis zu 150 Kilometer – in denen man sich dann aber so langsam nach einer neuen Stromtankstelle umschauen sollte. Bei meinem Test kam der Range Extender auch an zwei Tagen zum Einsatz und erwies sich dabei als äußerst praktisch. Am Fahrverhalten habe ich keine Veränderungen gemerkt, es war lediglich ein leises Sausen aus dem hinteren Teil des Autos zu hören. Zwar ist man mit dem Range Extender nicht mehr so umweltfreundlich und sparsam unterwegs wie mit dem rein elektrischen Antrieb, aber zumindest muss man sich keine Sorgen machen, wenn der Akku bedrohlich leer wird und keine (freie) Ladestation in Sicht ist.

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Der Concierge Service kann einfach immer helfen

Als sehr praktisch hat sich auch der Concierge Service im i3 erwiesen. Das ist so etwas wie ein persönlicher Sekretär, der stets mitfährt und bei Problemen zuverlässig Auskunft gibt. Um den Concierge Service zu nutzen, verbindet man sich per Knopfdruck mit einem Callcenter Agent von BMW – und zwar zu jeder Tageszeit und an jedem Tag der Woche. Binnen weniger Minuten wird einem so beispielsweise mitgeteilt, wo sich der nächstgelegene Geldautomat seiner Bank befindet. Als ich mal einen Termin am Flughafen Tempelhof hatte und nicht wusste, wo der Eingang ist, rief ich den Concierge Service an, und in zwei Minuten hatte ich die Adresse. Und das Beste daran: Ich konnte mir die Adresse gleich aufs Navi im Auto senden lassen. Per Knopfdruck kann man sich von unterwegs auch ein Hotelzimmer oder einen Flug buchen lassen. Ich finde den Service großartig und habe ihn während meiner Zeit mit dem i3 einige Male benutzt. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen der Beifahrer auf der Autobahn bei schwachem Mobilnetz verzweifelt nach Infos sucht. Der Concierge Service funktioniert nämlich unabhängig vom eigenen Mobiltelefon und verursacht weder im In- noch im Ausland zusätzliche Kosten.

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iRemote ist die Schnittstelle vom Smartphone zum Auto

Überhaupt setzt BMW beim i3 sehr auf Mobilität. Spannend fand ich dabei auch die App iRemote, die ich mir auf mein Smartphone geladen habe. Mit der konnte ich einige sehr nützliche Funktionen des Autos aus der Entfernung aktivieren. Habe ich den i3 beispielsweise auf einem großen und unübersichtlichen Parkplatz abgestellt, dann konnte ich das Auto per App hupen lassen, um es leichter wiederzufinden. Außerdem ist es möglich, das Fahrzeug mit dem Telefon auf- und zuzuschließen. Fragte man sich also früher am Abendbrottisch, ob man das Auto verriegelt hat, kann man das beim i3 einfach im Sitzen mit der App erledigen. Noch dazu liefert das praktische Programm Informationen wie den Ladezustand und die Reichweite sowie die Position des Autos.

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Technisch beeindruckend ist auch das Combined Charging System (CCS), also das Schnellladen mit Wechsel- oder Gleichstrom, mit dem man den i3 zusätzlich ausstatten lassen kann. Damit bekommt man die Möglichkeit, den Akku des Autos in drei bis vier Stunden (mit Wechselstrom) oder gar nur 20 Minuten (mit Gleichstrom) beinahe komplett aufzuladen. An der Autobahn gibt es beispielsweise CCS Ladestationen – was natürlich sehr reizvoll ist. Da kann man in Ruhe einen Kaffee trinken, und wenn man fertig ist, geht die Fahrt mit frisch gefülltem Akku weiter.

Soweit also zu den technischen Finessen des BMW i3. Im nächsten und letzten Teil soll es dann um das Design des Elektroautos gehen, zudem resümiere ich meinen Test.

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Sponsored Post. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch BMW. Vielen Dank für das Testfahrzeug.

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