KlonBlog testet den BMW i3 // Teil 3: Ansprechendes und nachhaltiges Design

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Wenn ihr in den letzten Tagen regelmäßig hier auf dem Blog unterwegs wart, dann habt ihr sicherlich mitbekommen, dass mir BMW vor kurzem einen i3 zum Testen überlassen hat (Teil 1 & Teil 2). In bislang zwei Beiträgen habe ich euch schon die wichtigsten Informationen über Elektroautos im Allgemeinen gegeben und einiges über die Technik des i3 berichtet. Im dritten und letzten Teil meines Testberichts gehe ich nun ausführlicher auf das Design des Fahrzeugs ein und liefere euch ein abschließendes Urteil.

Er ist schon sehr auffällig, dieser i3. Optisch hebt er sich ziemlich von anderen Autos ab, und ich muss sagen, dass ich seine futuristischen Formen durchaus ansprechend finde. Immerhin ist er eines der ersten Fahrzeuge aus Deutschland, die komplett elektrisch angetrieben werden – und warum soll man diese Sonderstellung nicht gleich auf den ersten Blick sehen können?

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In meinem Beitrag über die Technik des i3 hatte ich ja bereits erwähnt, auf welch großen und dünnen Reifen das Auto unterwegs ist. Weil die auch noch mit aerodynamischen Felgen ausgestattet sind, fallen sie im Straßenverkehr umso mehr auf. Sowohl die Größe der Reifen als auch die Gestaltung der Felgen sorgen für einen geringen Luftwiderstand, der sich positiv auf den Verbrauch des Fahrzeugs auswirkt. Da geben sich also Design und Effizienz die Klinke in die Hand. Und einen weiteren nützlichen Effekt haben die schmalen Reifen: Weil es im Heck nur einen recht kleinen Elektromotor gibt, lassen sich die Vorderräder sehr weit einschlagen, was den Wendekreis sehr klein macht. Nicht einmal zehn Meter Durchmesser hat der, was vor allem im Stadtverkehr und besonders beim Einparken richtig praktisch ist.

BMW i3 im KlonBlog – Test // Ansprechendes und nachhaltiges Design

Fantastische Designelemente die begeistern

Ziemlich schick fand ich, dass sich die Hintertüren des i3 nach vorne öffnen. Auch mein kleiner Sohn hat jedes Mal große Augen gemacht, wenn ich ihm hinten die Tür aufgemacht habe. Dieser gestalterische Kniff schafft gleichzeitig viel Platz zum Einsteigen – und das trotz der recht geringen Fahrzeuglänge von vier Metern. Andere Design-Elemente sorgen ebenfalls dafür, dass man sich im Innenraum des i3 keineswegs beengt fühlt. So sind die Vordersitze zwar ziemlich schmal, aber gemütlich, sodass meine Kinder auf der Rücksitzbank des i3 ähnlich viel Platz hatten wie in unserem Kombi. Dagegen ist der Kofferraum doch recht klein, für den Wochenendeinkauf aber dennoch völlig ausreichend. Und wenn es mal ein bisschen mehr Platz sein soll, dann klappt man einfach die Rücksitze nach vorne.

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Statt eines herkömmlichen Tachos ist der i3 mit einem großen Display ausgestattet, das neben der Geschwindigkeit auch andere Informationen wie den Ladezustand, die Reichweite und die bereits zurückgelegte Strecke anzeigt. Sollte der (bereits in meinem Bericht über die Technik des Fahrzeugs erwähnte) Range Extender aktiviert sein, dann sieht man auf dem Bildschirm auch, wie voll der Benzintank noch ist. Auf einem zweiten Display, das rechts vom Lenkrad angebracht ist, sind dann unter anderem die Informationen zu sehen, die das Navigationsgerät parat hält.

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Die auffallende Optik des Innenraums

Sehr angetan war ich von der Optik des Innenraums. Ledersitze mit Stoffanteil, ein weit hervorstehendes Lenkrad, geschwungene Elemente aus Holz – das wirkte alles sehr stimmig und edel. Vor allem beim Holz im Auto haben schon einige Autobauer danebengegriffen, im i3 kommt es aber sehr luftig und filigran daher. Und weil wir es mit einem Fahrzeug zu tun haben, das viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, stammen auch die Materialien im Innenraum aus regenerativen Quellen. Das Holz ist Eukalyptus, eine der am schnellsten nachwachsenden Baumarten, und in den Sitzen ist Schurwolle verarbeitet. Weitere Elemente bestehen aus Kenaf, einer Malvenart, die beim Wachsen viel CO2 in Sauerstoff umwandelt und auf Erdöl basierende Kunststoffe aus dem Auto verbannt.

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Fazit unseres Tests – Der BMW i3

Kommen wir nun zum Fazit meines zweiwöchigen Tests mit dem i3. Da ich noch nie mit einem Elektroauto unterwegs war, hielt der BMW von der ersten bis zur letzten Fahrt ein völlig neues Fahrgefühl für mich bereit. Die sehr leisen Motorgeräusche und das fehlende Schalten machte alles einfach ruhiger und entspannter. Als ich nach der Testphase mal wieder mein eigenes Auto gestartet habe, empfand ich das dann als unangenehm laut.

Auf der anderen Seite war der i3 durchaus flott unterwegs. Was mir dabei sehr gut gefallen hat, war, dass man bei vorausschauendem Fahren eigentlich nur das Gaspedal zu betätigen hat. Lässt man nämlich das Pedal los, dann bremst das Fahrzeug von allein recht stark und gewinnt dabei ein wenig Energie. Hat man also nach ein paar Tagen ein Gefühl für das Auto, dann kann man durch diese Fahrweise seinen Akkustand und damit die Reichweite erhöhen. Praktischerweise beginnt auch das Bremslicht zu leuchten, wenn man vom Gaspedal geht.

Die intelligente Technik, das ansehnliche Design, dazu die rundum nachhaltige Gestaltung – BMW hat mit dem i3 ein Auto geschaffen, das einfach nur Spaß macht. Ich jedenfalls freue mich sehr darauf, wenn irgendwann nur noch mit Strom betriebene Fahrzeuge in den Straßen unterwegs sind und den Lärmpegel sowie die Luftverschmutzung drastisch reduzieren. Der BMW i3 kostet in der Standardausführung 34.950 Euro, mit Range Extender sind es 39.450 Euro.

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Bilder








Fotos Copyright by KlonBlog.com
Teaser-Foto Copyright by BMW
Sponsored Post // Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch BMW – Vielen Dank für das Testfahrzeug.

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