Kohei Ohmori malt fotorealistische Bilder mit dem Bleistift


Eine Schraube liegt auf einer Mutter, und wir sehen jedes Detail an den beiden Objekten. Das Gewinde, die Verwitterungen des Metalls, perspektivische Unschärfen – nichts lässt uns daran zweifeln, dass es sich um ein Foto handelt. In Wahrheit handelt es sich aber um eine Zeichnung, die der Japaner Kohei Ohmori meisterlich mit Bleistiften angefertigt hat. Neben leblosen Gegenständen wie Autos sind es vor allem Menschen, die er immer wieder auf Papier bannt.

Und auch bei Gesichtern und Körpern – sowohl männlichen als auch weiblichen – legt Ohmori eine unglaubliche Detailfreude an den Tag. Da leuchten die Augen ganz lebendig, die Haare fallen natürlich, und auch das Wasser, das beim Japaner mal in Tropfen und mal in Flüssen vorkommt, unterscheidet sich nicht von der echten Flüssigkeit. Kein Wunder, dass Ohmori ewig an einem einzigen Bild sitzt. Mehr als 200 Stunden dauert es, bis der 22-Jährige ein neues Motiv präsentieren kann. Dementsprechend selten kommen die gut 45.000 Abonnenten seiner Instagram-Seite in den Genuss neuer Werke. Ohmori lebt und arbeitet in der Präfektur Okayama.







(via)

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